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Dutzende Unfälle auf schneebedeckten Strassen

Der Schneefall in der Nacht auf heute hat in weiten Teilen der Schweiz ein Chaos auf Strassen und Schienen verursacht.

Einer von Dutzenden Unfällen auf Schweizer Strassen: Ein Unfallwagen bei Baar. (Bild: Zuger Polizei)
Einer von Dutzenden Unfällen auf Schweizer Strassen: Ein Unfallwagen bei Baar. (Bild: Zuger Polizei)

Der erneute Wintereinbruch am Montagabend und in der Nacht auf heute hat seine Spuren hinterlassen. Im Kanton Zürich kam es zu Dutzenden von Verkehrsunfällen. Die Strecke des Glacier-Express war an der Kantonsgrenze von Uri und Graubünden unterbrochen.

Wegen stürmischen Winterwetters bleibe die Strecke zwischen Nätschen UR und Tschamut-Selva GR bis auf weiteres gesperrt, teilte der Verkehrsdienst der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) mit. Der Autoverlad am Oberalppass zwischen Andermatt UR und Sedrun GR ist ebenfalls eingestellt.

Glacier-Express über Bern und Zürich

Die Reisenden des Glacier-Express werden zwischen Visp und Chur über Bern und Zürich beziehungsweise umgekehrt umgeleitet. Alle übrigen Strecken sind für den Zugverkehr offen und verkehren gemäss Fahrplan.

Auf dem Schienennetz der SBB kam es laut dem Bahnverkehrsinformationsdienst zu keinen grösseren Verspätungen.

Dutzende Autounfälle

Pendler, die am Morgen mit dem Auto zur Arbeit gelangen wollten, mussten sich zum Teil in Geduld üben. In Zürich führte der heftige Schneefall zu rund 50 Verkehrsunfällen. Drei Personen zogen sich laut einem Sprecher der Kantonspolizei leichte Verletzungen zu. Der Tram- und Busverkehr war stark behindert. Am Dienstagmorgen war die Situation wieder weitgehend normal.

Die winterlichen Strassenverhältnisse haben auch viele Autofahrer im Kanton Bern überfordert. Die Kantonspolizei zählte mehr als 80 Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Blech- und Sachschaden.

Bei einem schweren Unfall in der Region Ins wurden zwei Autofahrer verletzt. Der eine Lenker war am Montagabend unterwegs auf der Autostrasse H 10 in Richtung Neuenburg. Als er einen Lastwagen überholen wollte, kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto. Beide Lenker wurden ins Spital gebracht.

25 Feuerwehrleute, drei Ambulanzen und mehrere Polizeipatrouillen standen für Bergungsarbeiten im Einsatz. Die Autostrasse war zwischen Ins und Gampelen für rund dreieinhalb Stunden gesperrt.

Vier Verletzte in Solothurn

Auch auf Solothurner Strassen kam es zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen zu über dreissig Unfällen wegen Schnee und Eis. Vier Personen wurden leicht, eine Person mittelschwer verletzt.

Im Aargau kam es zu mehr als zwanzig Unfällen. Es gab vor allem Schleuderunfälle und Kollisionen mit Signalen. Einzig in Schneisingen AG erlitt ein Autolenker bei einem Unfall leichte Verletzungen.

SDA/kpn

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