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Drogenkrieg in Mexiko: Elf Tote

Unbekannte erschossen gestern einen Polizeichef. Zehn weitere Menschen wurden getötet. Die Behörden vermuten einen Zusammenhang mit dem Drogenkrieg, den Kartelle in der Region führen.

Der Polizeichef von Hidalgo im Landeszentrum wurde am Freitag während einer Patrouille in der Stadt Pachuca aus seinem Auto entführt. Seine von Kugeln durchlöcherte Leiche sei am Samstag rund 60 Kilometer ausserhalb der Stadt entdeckt worden, sagte ein Vertreter der Regierung des Bundesstaates.

Ein weiterer Polizist wurde im südöstlichen Bundesstaat Tabasco vor einer Polizeistation erschossen. Im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurden am Samstag neun Menschen getötet, acht davon in der Stadt Ciudad Juárez.

Zentrum des Drogenkriegs

Chihuahua ist in den letzten Monaten zum Zentrum des mexikanischen Drogenkriegs geworden. In Mexiko herrscht ein grausamer Krieg zwischen verschiedenen Drogen-Kartellen, der seit Jahresbeginn bereits mehr als 2700 Menschenleben gefordert hat.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie werden in Mexiko inzwischen mehr Menschen als in Kolumbien und dem Irak entführt.

SDA/oku

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