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Die SBB-Arbeiter riskierten ihre Gesundheit

Dass Urin und Kot auf die Baurbeiter im HB herabtropfte, ist nicht nur eklig, die Betroffenen riskierten auch schwere Infektionen.

Arbeiter hantieren auf der HB-Baustelle unter den Gleisen.
Arbeiter hantieren auf der HB-Baustelle unter den Gleisen.
Keystone

Nach zwei Tagen Streik auf der Baustelle unter dem Hauptbahnhof wollen die SBB bis zum Samstag einen absoluten Schutz der Bauarbeiter vor herabfallenden Fäkalien garantieren. Aus gutem Grund: Dass auf die Arbeiter Kot und Urin herabtropfte, ist nicht nur «gruusig», sondern auch gefährlich.

Der Kontakt mit Fäkalien an sich birgt schon ein Ansteckungsrisiko. Berufsgruppen, die mit Fäkalien in Kontakt kommen, beispielsweise Pflegende, müssen sich deshalb mit Handschuhen schützen. Dadurch, dass es den Arbeitern aber direkt auf den Kopf tropfte, erhöhte sich die Gefahr, dass Krankheitserreger in den Mund gelangten und es zu einer sogenannten fäkal-oralen Ansteckung kommen könnte. Dies ist der einzige Weg, auf dem eine Ansteckung zustande kommen könnte, über Haut oder Augen hingegen kann keine Ansteckung passieren.

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