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«Die Opfer sind sehr viel schlechter gestellt als früher»

Die Behörden waren über die Drohungen, die der Täter aus Pfäffikon ZH gegen seine Frau aussprach, informiert. Trotzdem liessen sie ihn laufen. Kriminologe Martin Killias kritisiert dieses Vorgehen.

«Das Opfer wird nicht informiert, wenn der Täter wieder in Freiheit ist»: Der Kriminologe Martin Killias.
«Das Opfer wird nicht informiert, wenn der Täter wieder in Freiheit ist»: Der Kriminologe Martin Killias.
Keystone

Was können die Behörden unternehmen, wenn der Verdacht besteht, dass jemand gewalttätig wird? Der Fall in Pfäffikon zeigt, wie wenig ein Kontaktverbot unter Umständen hilft und dass bei gewalttätigen Tatverdächtigen die Opfer eigentlich nur in Sicherheit sind, wenn der Täter in Untersuchungshaft sitzt. Bei der derzeitigen Ausgangslage bleibt dem Opfer nur die Flucht ins Frauenhaus.

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