Zum Hauptinhalt springen

Die Lichterkette, die noch nicht brennen dürfte

Zermatt feiert kommende Woche den 150. Jahrestag der Matterhorn-Erstbesteigung. Zeitschaltuhren lancierten eine der Attraktionen fälschlicherweise schon jetzt.

Nächtliches Spektakel im Wallis: Eine Lichterkette am Matterhorn zeichnet jene Route nach, welche die Erstbesteiger des Berges vor 150 Jahren hochgeklettert sind. (8. Juli 2015)
Nächtliches Spektakel im Wallis: Eine Lichterkette am Matterhorn zeichnet jene Route nach, welche die Erstbesteiger des Berges vor 150 Jahren hochgeklettert sind. (8. Juli 2015)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Die Show, die eigentlich erst nächste Woche starten sollte, gehört zu den Attraktionen, mit denen das Jubiläum der Erstbesteigung gefeiert wird: Die Lichter sind von Zermatt aus zu sehen. (8. Juli 2015)
Die Show, die eigentlich erst nächste Woche starten sollte, gehört zu den Attraktionen, mit denen das Jubiläum der Erstbesteigung gefeiert wird: Die Lichter sind von Zermatt aus zu sehen. (8. Juli 2015)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Die Lichter beginnen von unten an zu leuchten, bis sie zum Schluss drei Minuten lang alle brennen: Die Show ist bis Mitte oder Ende August drei Mal pro Abend zu sehen. (8. Juli 2015)
Die Lichter beginnen von unten an zu leuchten, bis sie zum Schluss drei Minuten lang alle brennen: Die Show ist bis Mitte oder Ende August drei Mal pro Abend zu sehen. (8. Juli 2015)
Jean-Christophe Bott, Keystone
1 / 4

Ein technischer Fehler vermiest den Zermattern eine Überraschung zum Matterhorn-Jubiläum: Die Lichterkette am Berg, die jenen Weg nachzeichnet, den die Erstbesteiger vor 150 Jahren genommen haben, ist zu früh aktiviert worden. Statt erst nächsten Montag brannte sie schon diese Woche.

Für die 40 Kilogramm schweren Lampen sei ein älteres Modell von Zeitschaltuhren geliefert worden, denen gewisse Software-Funktionen fehlten, sagte der Zermatter Bergführer und Verantwortliche des Projekts, Benedikt Perren, am Donnerstag der Nachrichtenagentur sda. Das sei zwar schade um den Überraschungseffekt. Um alle am Berg nochmals auszuschalten sei der Aufwand aber zu gross.

Die Lichterkette besteht aus 50 Lampen, welche von einem Helikopter und zwölf Bergsteigern auf den Berg gebracht wurden. Bei der Lichtshow beginnt eine nach der anderen von unten her zu leuchten. Zum Schluss brennen alle Lampen knapp drei Minuten lang.

Eine einzige rote Lampe markiert die Unglücksstelle, wo vier Bergsteiger der 7-er-Seilschaft um den Briten Edward Whymper abstürzten. Diese wurde am Donnerstag noch auf dem Berg installiert. Das Spektakel ist bis Mitte oder Ende August drei Mal pro Abend zu sehen.

SDA/jha

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch