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Die Eisheiligen schlagen zu

Die gute Nachricht zuerst: In den kommenden Tagen gibt es richtiges T-Shirt-Wetter mit Temperaturen bis 26 Grad. Doch dann sorgt eine Kaltfront für Schauer und Gewitter.

Es wird Regen geben: Landsgemeindebesucher in Glarus. (6. Mai 2012)
Es wird Regen geben: Landsgemeindebesucher in Glarus. (6. Mai 2012)
Keystone

Am Donnerstag und Freitag klettern die Temperaturen in der Nordschweiz auf warme 24 bis 25 Grad, es herrscht also zunächst T-­Shirt?Wetter. Diese warmen Verhältnisse haben aber nur kurz Bestand. Am Freitagnachmittag (Namenstag von Mamertus) sorgt eine Kaltfront für Schauer und Gewitter. Ausgerechnet: Vom 11. bis am 15. Mai sind die Namenstage der Eisheiligen.

Am Samstag (Pankratius) beruhigt sich das Wetter hinter der Front zwar bereits wieder. «Es ist jedoch mit maximal 13 Grad deutlich kühler», so Ivo Sonderegger von MeteoNews gegenüber Redaktion Tamedia. «Ein Temperatursturz von mehr als 10 Grad in einer solch kurzen Zeitspanne ist zwar nicht aussergewöhnlich, aber trotzdem beachtlich.» Die Schneefallgrenze in den Bergen sinkt am Wochenende auf um die 1500 Meter.

Comeback der Jacken

Am Sonntag und Montag (Servatius, Bonifatius) erwartet uns zwar oft Sonnenschein, jedoch bei kühlen Tageshöchstwerten von 13 bis 15 Grad. Morgens ist voraussichtlich jeweils Boden-­ oder Hüttenfrost möglich. Das Sommerintermezzo vom Donnerstag und Freitag hält also nicht lange an, am Wochenende muss bereits wieder die Jacke aus dem Schrank geholt werden.

Zur «kalten Sophie» am 15.Mai sagt der Volksmund, dass anschliessend mildes und stabiles Frühlingswetter folgt. Im Moment sieht es allerdings in den folgenden Tagen nach wechselhaften Verhältnissen aus. Die Eisheiligen sind eine sogenannte meteorologische Singularität. Um diese Zeit gibt es häufig einen Kaltluftvorstoss in die Schweiz. Dass das Timing so perfekt ist, ist aber Zufall.

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