Zum Hauptinhalt springen

Der erste Import-Bär ist in Arosa angekommen

Der serbische Zirkusbär «Napa» ist der erste Ankömmling im Bündner Bärenland.

Bär «Napa» kommt mit der Vier-Pfoten-Bärenambulanz in Arosa an.
Bär «Napa» kommt mit der Vier-Pfoten-Bärenambulanz in Arosa an.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Mit der Gondelbahn wird der serbische Zirkusbär in sein neues Zuhause gebracht.
Mit der Gondelbahn wird der serbische Zirkusbär in sein neues Zuhause gebracht.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Offiziell eingeweiht wird das Gehege am 3. August in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard,
Offiziell eingeweiht wird das Gehege am 3. August in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard,
Gian Ehrenzeller, Keystone
1 / 5

Der erste von fünf Bären ist im Bündner Ferienort Arosa eingetroffen. «Napa», der letzte serbische Zirkusbär, soll den Rest seines Lebens geruhsam im neuen Aroser Bärenland verbringen dürfen.

Der Bär sei in einem Zoo geboren worden und vermutlich bereits jung zum serbischen Zirkus gekommen, teilte die Stiftung «Vier Pfoten» am Mittwoch mit. Ob er noch in der Manege aufgetreten sei, sei nicht bekannt, hiess es. Wegen des Wildtierverbotes in Zirkussen in Serbien seit 2009 sei er vermutlich über Jahre in einem kleinen Käfig gehalten worden.

1400 Kilometer Autofahrt hinter sich

Angekommen in Arosa ist der Bär am Mittwoch nach einer Autofahrt von über 1400 Kilometern. Nun soll er eine gewisse Zeit in einem Eingewöhnungsgehege verbringen, bevor er ins Bärenland wechseln darf, einem gut vier Fussballfelder grossen Gehege am Rand des Skigebiets. Insgesamt fünf Bären, die aus unwürdigen Verhältnissen in Südosteuropa stammen, sollen dort ein neues Zuhause erhalten.

«Systemrelevante Infrastruktur»

Das in der Schweiz in seiner Art einmalige Bärenland ist vom Aroser Kurdirektor Pascal Jenny in Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» lanciert worden. Es kostet 6,5 Millionen Franken. Der Kanton Graubünden unterstützte das Projekt mit 1,2 Millionen Franken und stuft es touristisch als «systemrelevante Infrastruktur» ein.

Offiziell eingeweiht wird das Gehege Anfang August in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard. Am ersten August-Wochenende sollen auch die Türen des «ersten Bärenschutzzentrums der Schweiz» für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden.

SDA/nag

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch