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Dem Franziskanerorden droht die Pleite

Der Männerorden wird mit intransparenten Finanzoperationen in Verbindung gebracht. Der Generalminister ruft zum Gebet auf.

Der Bettelorden ist nach Franz von Assisi benannt. Foto: Wikipedia
Der Bettelorden ist nach Franz von Assisi benannt. Foto: Wikipedia

Der Franziskanerorden mit seinen weltweit 14'000 Mitgliedern konnte dank der Namenswahl des argentinischen Papstes einen starken Imagegewinn verbuchen. Jetzt droht dem Orden ein massiverer Imageverlust und, wegen hoher Schulden, buchstäblich der Ruin.

Die Schweizer Justizbehörden sollen im Oktober ordenseigene Bankkonten mit Dutzenden Millionen Euro beschlagnahmt haben, berichteten italienische Tageszeitungen gestern. Die Gelder sollen in Gesellschaften investiert worden sein, gegen die wegen illegaler Geschäfte wie Drogen- und Waffenhandel ermittelt wird. Mit dem Kauf und der Renovierung eines Hotels in Rom soll ein Betrag in Millionenhöhe verschwunden sein. Die Franziskaner seien «Opfer eines Riesenbetrugs» durch ordensfremde Personen geworden.

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