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Das gefährliche Angebot des Bundesamts für Energie

Die Betrüger, die mittels E-Mails an Geld-, Kreditkarten- oder Kontoinformationen kommen wollen, werden immer trickreicher: Jetzt muss gar das Bundesamt für Energie als Lockvogel herhalten.

So sieht das Betrügermail aus: Die Meldestelle des Bundes veröffentlichte ein Beispiel auf seiner Webseite. (Bild: MELANI)
So sieht das Betrügermail aus: Die Meldestelle des Bundes veröffentlichte ein Beispiel auf seiner Webseite. (Bild: MELANI)

Seit Anfang der Woche sind E-Mails im Umlauf, welche scheinbar vom Bundesamt für Energie stammen und eine Rückerstattung versprechen. Um diese Auszahlung in der Höhe von 165 Franken zu ermöglichen, müssen sich Empfänger auf die verlinkte Internetseite begeben, wie die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI am Freitag mitteilte.

Auf der täuschend echt aussehenden Internetseite wird jedoch nicht nur die Anschrift verlangt, sondern auch die Kreditkartennummer inklusive Verfalldatum und Prüfziffer.

E-Mail löschen

Eine Behörde würde Rückerstattungen nie per E-Mail kommunizieren oder nach Kreditkartendaten fragen, stellt MELANI klar. Es empfiehlt daher, das E-Mail zu löschen, da es sich um ein Phishing-Mail handelt. Grundsätzlich sei bei der Aufforderung, einen Link zu klicken, Vorsicht geboten.

Laut MELANI läuft die Webseite über einen ausländischen Server. Weitere Abklärungen seien derzeit im Gange.

(SDA)

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