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Chefpilot der Pilatus flog abgestürztes Flugzeug

Nach dem Unglück in Hergiswil steht fest, dass ein erfahrener Pilot das Kleinflugzeug gesteuert hat. Das Unternehmen stellte am Montag den Betrieb ein.

Absturz führte zu Brand: Löschhelikopter waren im Einsatz. (Video: Tamedia/Leserreporter)

Zwei Tage nach dem Absturz eines Flugzeugs in Hergiswil NW, bei dem der Chefpilot der Pilatuswerke sowie seine Frau und die beiden Kinder ums Leben kamen, zeigt sich der Verwaltungsratspräsident der Pilatus-Flugzeugwerke bestürzt: «Es gibt Sachen, über die kann man fast nicht sprechen. Man will es gar nicht glauben», sagt Oscar J. Schwenk zur «Luzerner Zeitung».

Keine Erklärung für den Unfall

Der Chefpilot sei mit seiner Familie auf dem Weg in die Ferien gewesen. Schwenk hat keine Erklärung für den Unfall: «Bei einem Hobby-Piloten würde man zuerst an einen Fehler denken», sagt er. Der Pilot sei aber ein Profi gewesen. Schwenk glaubt auch nicht an die Vermutung, dass der Absturz mit der Hitze zusammenhänge: «Er kannte solche Dinge aus seinen schwierigen Tests bestens, das war sein tägliches Brot, und auch mit dem Gebiet war er vertraut wie mit seiner Westentasche.»

Über mögliche Opfer liegen noch keine Hinweise vor.
Über mögliche Opfer liegen noch keine Hinweise vor.
20 Minuten Leserreporter
Löschflugzeuge sind noch im Einsatz.
Löschflugzeuge sind noch im Einsatz.
20 Minuten Leserreporter
Nahe der Absturzstelle ist vor fünf Jahren ein F/A-18-Kampfjet am Felsen Lopper zerschellt.
Nahe der Absturzstelle ist vor fünf Jahren ein F/A-18-Kampfjet am Felsen Lopper zerschellt.
Urs Flueeler, Keystone
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Bei den Flugzeugwerken stünden die Fahnen auf Halbmast. Zudem wurde der Flugbetrieb am Montag vorübergehend eingestellt. Am Dienstag gehe der Flugbetrieb weiter. Neben der «menschlichen Tragödie» sei es auch ein Verlust für das Projekt PC-24, so die «LZ» weiter. Denn: Der verunglückte Pilot sei an vielen schwierigen Tests beteiligt gewesen und habe auch den Erstflug absolviert. «Es geht jetzt darum, die Abläufe neu zu organisieren. Trotz des traurigen Ereignisses muss es weitergehen», fügt Schwenk hinzu.

Übernommen von «20 Minuten»

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