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Möglicher «Charlie Hebdo»-Drahtzieher in Djibouti verhaftet

Seit Jahren auf der Flucht: Nun wurde Peter C., einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, im ostafrikanischen Staat gefasst.

«Je suis Charlie»: Der Schock nach dem Attentat auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» war gross. (Archiv)
«Je suis Charlie»: Der Schock nach dem Attentat auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» war gross. (Archiv)
Matt Dunham, Keystone

Peter C. ist einer der meistgesuchten Terroristen der Welt und wird verdächtigt, einer der Drahtzieher hinter den Anschlägen auf die französische Satirezeitung «Charlie Hebdo» zu sein. Nun konnte er am Donnerstag im ostafrikanischen Staat Djibouti von der französischen Polizei verhaftet werden. Dies habe eine Regierungsquelle dem französischen Magazin «Marianne» berichtet. Auch der Radionachrichtensender Franceinfo und andere Medien berichteten am Donnerstagabend über die Verhaftung. Peter C. soll nun nach Frankreich ausgeliefert werden.

C. soll der Kopf hinter dem Anschlag auf Charlie Hebdo gewesen sein. Er stand den beiden Terror-Brüdern K. nahe, die für den Anschlag verantwortlich gemacht wurden. Auch bei einigen weiteren Terror-Anschlägen soll der Verhaftete die Hand im Spiel gehabt haben.

Auch unter den Opfern: Der Journalist, Wirtschaftswissenschaftler und Mitinhaber Bernard Maris. (Archiv, 22. Mai 2002)
Auch unter den Opfern: Der Journalist, Wirtschaftswissenschaftler und Mitinhaber Bernard Maris. (Archiv, 22. Mai 2002)
Joel Saget, AFP
Ermittler bestätigten den Tod von vier Zeichnern: Jean Cabut, Tignous, Charb und Georges Wolinski.
Ermittler bestätigten den Tod von vier Zeichnern: Jean Cabut, Tignous, Charb und Georges Wolinski.
AFP
Georges Wolinski war 80 Jahre alt und von 1970 bis 1981 Chefredaktor von «Charlie Hebdo», hier am Büchersalon in Paris 2011.
Georges Wolinski war 80 Jahre alt und von 1970 bis 1981 Chefredaktor von «Charlie Hebdo», hier am Büchersalon in Paris 2011.
Thesupermat CC BY-SA 3.0
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Am 7. Januar 2015 kamen bei einem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo elf Menschen ums Leben und mehrere weitere wurden verletzt. Die beiden Attentäter wurden zwei Tage später von Sicherheitskräften erschossen.

SDA/sep

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