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Busunglück in der Türkei: Fahrer verhaftet

Die türkische Polizei hat den Chauffeur des Unfallbusses verhaftet. Er sei zum Unglückszeitpunkt zu schnell unterwegs gewesen. Derweil hat die Rega weitere Verletzte in die Schweiz geflogen.

Ankunft in der Heimat: Der Rega-Jet mit sechs verletzten Schweizern an Bord landet auf dem Flughafen Zürich-Kloten. (11. April 2012)
Ankunft in der Heimat: Der Rega-Jet mit sechs verletzten Schweizern an Bord landet auf dem Flughafen Zürich-Kloten. (11. April 2012)
Keystone
Ankunft in der Heimat: Der Rega-Jet mit sechs verletzten Schweizern an Bord landet auf dem Flughafen Zürich-Kloten. (11. April 2012)
Ankunft in der Heimat: Der Rega-Jet mit sechs verletzten Schweizern an Bord landet auf dem Flughafen Zürich-Kloten. (11. April 2012)
Keystone
Die Verletzten wurden auf mehrere Spitäler in der Umgebung verteilt. (10. April 2012)
Die Verletzten wurden auf mehrere Spitäler in der Umgebung verteilt. (10. April 2012)
Screenshot SF
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Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer zudem den Strassenzustand und die Wetterverhältnisse falsch eingeschätzt, wie die türkische Nachrichtenagentur IHAberichtete. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu kam der Bus bei Regen ins Schleudern, streifte eine Leitplanke und kollidierte dann mit einem Felsen. Die Ermittler fanden keine Bremsspuren am Unfallort, was darauf hinweist, dass es dem Fahrer nicht gelang, die Geschwindigkeit rechtzeitig zu reduzieren.

Der Fahrer war bei dem Unfall verletzt worden und hatte eine Nacht im Spital verbracht. Nach einer Befragung durch die Polizei wurde er ins Gefängnis gebracht.

Rega fliegt Verletzte nach Hause

Die Rega hat heute die übrigen Schweizer, die vor zwei Tagen in der Südtürkei bei einem Busunglück verletzt wurden, zurück in die Schweiz geflogen. Dazu setzt die Rega zwei Ambulanz-Jets ein. Insgesamt sollten am Donnerstag acht Verletzte zurück in die Schweiz gebracht werden. Bereits am Vortag waren an Bord eines Rega-Jets sechs verletzte Schweizer in ihre Heimat zurückgekehrt. Bei dem Busunglück vom Dienstagnachmittag zwischen Korkuteli und Antalya waren alle 20 Schweizer Insassen verletzt worden.

Einer der Verletzten starb später im Spital. Er erlitt einen Herzinfarkt, wie der Inhaber des Schweizer Reiseveranstalters FFB, Friedhelm Obermeier, auf Anfrage sagte. FFB hatte die Türkeireise organisiert. Fünf Schweizer konnten am Mittwoch das Spital in der Türkei wieder verlassen. Sie kehrten laut Obermeier ins Hotel zurück. Der Rückflug sei für Samstag gebucht, die Touristen könnten auf Wunsch aber auch früher zurückreisen oder einige Tage länger bleiben.

Gemäss Medienberichten handelte es sich bei der Reise um eine so genannte Teppichfahrt. Obermeier sagte dazu lediglich, dass das Reiseprogramm unter anderem den Besuch von Basaren umfasste.

SDA/fko

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