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Bürgermeister erlaubt fliegendes Trump-Baby über London

Beim Besuch des US-Präsidenten in der britischen Hauptstadt wollen Aktivisten für Aufsehen sorgen. Ganz ernst werden sie allerdings nicht genommen.

Diesen Ballon dürfen Aktivisten während Trumps Besuch in London aufsteigen lassen.
Diesen Ballon dürfen Aktivisten während Trumps Besuch in London aufsteigen lassen.
Simon Dawson, Reuters
Dazu hat Londons Bürgermeister die Erlaubnis gegeben.
Dazu hat Londons Bürgermeister die Erlaubnis gegeben.
Simon Dawson, Reuters
Der Besuch des US-Präsidenten wird von Protesten begleitet.
Der Besuch des US-Präsidenten wird von Protesten begleitet.
Simon Dawson, Reuters
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Ein riesiger Ballon in Form eines Babys mit dem Gesicht von US-Präsident Donald Trump darf als Protestaktion während dessen Besuch in London über der Stadt schweben. Londons Bürgermeister Sadiq Khan habe grünes Licht gegeben, teilten die Organisatoren der Aktion am Donnerstag mit.

Das sechs Meter grosse orangefarbene Trump-Baby mit Lätzchen werde während des Besuchs zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr Ortszeit unweit des Parlamentsgebäudes in 30 Metern Höhe schweben.

Legte sich in der Vergangenheit mehrmals über Twitter mit Donald Trump an: Londons Bürgermeister Sadiq Khan. (Archivbild) Bild: Reuters
Legte sich in der Vergangenheit mehrmals über Twitter mit Donald Trump an: Londons Bürgermeister Sadiq Khan. (Archivbild) Bild: Reuters

Nicht als seriöser Protest anerkannt

«Der Bürgermeister unterstützt das Recht auf friedliche Proteste und versteht, dass diese viele verschiedene Formen haben können», sagte ein Sprecher. Khan hatte sich in der Vergangenheit über Twitter mehrmals Wortgefechte mit Trump geliefert.

Trifft am Freitag in London ein: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild) Bild: Reuters
Trifft am Freitag in London ein: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild) Bild: Reuters

Dennoch kam die Erlaubnis nicht ohne Weiteres: Zunächst sei das Trump-Baby nicht als seriöser Protest anerkannt worden, sagte der Aktivist Leo Murray dem Sender Sky News. «Aber dank grosser öffentlicher Unterstützung für unseren Plan scheint das Bürgermeisteramt seinen Sinn für Humor wiedergefunden zu haben.»

Der US-Präsident wird nächsten Freitag in London erwartet, wo er Premierministerin Theresa May und Königin Elizabeth II. treffen soll. Es wird mit zahlreichen Protesten gerechnet.

AFP/oli

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