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Britisches U-Boot hilft bei der Suche nach MH 370

Mehr als tausend Menschen sind inzwischen an der Suchaktion im Indischen Ozean beteiligt. Heute will sich der malaysische Premier persönlich bei den Suchmannschaften bedanken.

Befindet sich nun im Indischen Ozean: Die HMS Tireless im Hafen von Gibraltar.
Befindet sich nun im Indischen Ozean: Die HMS Tireless im Hafen von Gibraltar.
JOSE LUIS ROCA, AFP

Die britische Royal Navy beteiligt sich mit einem U-Boot an der Suche nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines. Die HMS Tireless ist im Suchgebiet im Indischen Ozean eingetroffen, wie das Verteidigungsministerium in London mitteilt.

Grossbritannien hat mit der HMS Echo ausserdem ein Vermessungsschiff in das Suchgebiet geschickt, um U-Boote und Schiffe bei der Suche nach dem Flugschreiber und Wrackteilen von MH 370 zu unterstützen. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 8. März mit 239 Menschen an Bord verschwunden.

An der Suche sind auf Schiffen mehr als 1000 Menschen und in Flugzeugen rund 100 Menschen beteiligt. Die beiden britischen Schiffe verfügen über Elektronik, die Signale des Flugschreibers aufspüren kann. Am Freitag soll zudem ein australisches Schiff diese Aktion verstärken.

Suchaktion verlegt

Die internationale Suchaktion wurde derweil 500 Kilometer nach Osten verlegt. Wie die koordinierende australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) mitteilt, liegt das Suchgebiet nun 1500 nordwestlich der australischen Stadt Perth.

Unterdessen veröffentlichten die malaysischen Behörden eine Abschrift der Kommunikation zwischen dem Kontrollturm in Kuala Lumpur und der Crew des Unglücksjets vor dem mysteriösen Verschwinden der Maschine. In den Aufzeichnungen der letzten 54 Minuten sei nichts Auffälliges, zu hören, hiess es. Es seien routinemässige Funksprüche zwischen dem Tower und dem Cockpit des Langstreckenjets.

Heute will sich der malaysische Premierminister Najib Razak vor Ort in Perth persönlich bei den Suchmannschaften für ihren Einsatz bedanken, der nun schon seit fast zwei Wochen dauert.

Der Koordinator der internationalen Suchaktion, der pensionierte australische Luftwaffenchef Angus Houston, meinte am Dienstag, die Suche könne sich «noch lange hinziehen». Es sei die herausforderndste, die ihm je begegnet sei.

SDA/mw

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