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Bözbergtunnel nach Feueralarm evakuiert

Ein vermeintlicher Tunnelbrand hat am Morgen im Bözbergtunnel bei Schinznach Dorf im Kanton Aargau grosse Aufregung verursacht.

Der Tunnel verqualmte wegen eines technischen Defektes bei einem Lastwagen so stark, dass er gesperrt werden musste, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Um 6 Uhr füllte sich der Bözbergtunnel in Richtung Basel plötzlich mit dichtem, schwarzem Qualm. Die Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei ging in Folge der Meldungen davon aus, dass ein Brand ausgebrochen war und alarmierte die Feuerwehr. Gleichzeitig wurde der Tunnel gesperrt und die sich darin befindlichen Fahrzeuginsassen aufgefordert, die Fluchtstollen aufzusuchen.

Bald zeigte sich, dass der Rauch nicht auf einen Fahrzeugbrand zurückzuführen war, sondern von einem Lastwagen mit einem technischen Defekt am Turbolader stammte. Der Anhängerzug konnte die Tunnelröhre noch aus eigener Kraft verlassen und wurde dann ausserhalb des Tunnels stillgelegt. Die Stützpunktfeuerwehr Frick lüftete in der Folge mit einem Hochleistungsventilator die Tunnelröhre und die Polizei konnte den Tunnel um 7 Uhr wieder freigeben.

Acht Kilometer Stau

Der vermeintliche Tunnelbrand führte aber zu grossen Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr. Die Fahrzeuge auf der Autobahn A3 in Richtung Basel stauten sich zeitweise auf einer Länge von rund acht Kilometern. Da die Tunnelröhre in Richtung Zürich nur einseitig befahrbar war, kam es auch dort zu einem kurzen Rückstau. Bis gegen 7.30 Uhr hatte sich die Verkehrssituation aber überall wieder normalisiert.

AP/cpm

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