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Blitze begleiten den spektakulären Ätna-Ausbruch

Eine Lavafontäne und eine gewaltige Aschewolke: Der kurze Ausbruch des italienischen Vulkans Ätna war ein Naturschauspiel.

Blitze, Asche, heisses Lava: Der Ätna ist aktiv. (3. Dezember 2015)
Blitze, Asche, heisses Lava: Der Ätna ist aktiv. (3. Dezember 2015)
Salvatore Allegra, Keystone
Eine Lavafontäne stieg bis zu einen Kilometer hoch.
Eine Lavafontäne stieg bis zu einen Kilometer hoch.
Salvatore Allegra, Keystone
Bei Morgengrauen hatte sich der Vulkan wieder weitgehend beruhigt.
Bei Morgengrauen hatte sich der Vulkan wieder weitgehend beruhigt.
Giovanni Isolino, AFP
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Bei einem der stärksten Ausbrüche der vergangenen Jahrzehnte hat der Vulkan Ätna auf Sizilien die nordöstlich gelegene Region mit Asche überschüttet. Der Flughafen von Reggio Calabria auf dem nahen italienischen Festland musste geschlossen werden.

Die Flüge wurden ins rund 130 Kilometer entfernte Lamezia Terme umgeleitet, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie ereignete sich am Donnerstagmorgen zwischen 2.20 Uhr und 3.10 Uhr ein «kurzer, aber sehr heftiger Ausbruch».

Gewaltigster Ausbruch seit 20 Jahren

Eine Lavafontäne stieg bis zu einen Kilometer hoch, einige Brocken glühenden Materials flogen sogar bis zu drei Kilometer hoch über den Kraterrand. Eine Aschewolke zog nordöstlich in Richtung der Grossstädte Messina und Reggio Calabria. Bei Morgengrauen hatte sich der Vulkan wieder weitgehend beruhigt.

Die Wissenschaftler sprachen von einem der gewaltigsten Ausbrüche des Ätna in den vergangenen 20 Jahren. Der mit 3350 Metern höchste aktive Vulkan Europas verzeichnet sonst immer wieder leichtere Eruptionen. Auf beiden Seiten der Strasse von Messina ging am Donnerstag ein Ascheregen nieder.

Hohe Lavafontäne: Der Vulkanausbruch in Italien. (Video: Reuters)

Die Stadt Messina an der Nordost-Ecke Siziliens erwachte unter einer grauen Decke. Die Behörden warnten vor Gefahren im Strassenverkehr, vor allem für Zweiräder. Die Nachrichtenagentur Adnkronos meldete, dass Fussgänger in Reggio Calabria Regenschirme aufspannten und Mund und Nase mit Taschentüchern schützten.

SDA/dia

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