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Bis 17 Grad – T-Shirt-Wetter in den Bergen

In höheren Lagen ist es grün statt weiss. Doch für die Tourismusorte gibt es gute Nachrichten: Mit dem neuen Jahr kommt der Schnee.

Hohe Temperaturen in den Bergen: Die grüne Skipiste von Barboleuse bei Villars-Gryon VD. (27. Dezember 2015)
Hohe Temperaturen in den Bergen: Die grüne Skipiste von Barboleuse bei Villars-Gryon VD. (27. Dezember 2015)
Jean-Christophe Bott, Keystone
An einigen Orten wurden über 17 Grad gemessen.
An einigen Orten wurden über 17 Grad gemessen.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Mit dem neuen Jahr kommt auch der Schnee in den Bergen.
Mit dem neuen Jahr kommt auch der Schnee in den Bergen.
Christian Pfander/freshfocus
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Während man heute in den Bergen die Sonne im T-Shirt geniessen konnte, fror man in tieferen Lagen auch im dicken Wollpullover. Selbst wenn heute keine neuen Rekorde aufgestellt wurden, war es in höheren Lagen «aussergewöhnlich warm», wie Reto Vögeli von Meteonews auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt. Mit 17,2 Grad war Peligne (813 m.ü.M.) im Kanton Jura der Spitzenreiter. Aber auch in Chrüzegg/Atzmännig (SG) oder La Chaux-de-Fonds (NE) wurden über 14 Grad gemessen.

Derweil war es im Flachland ziemlich frostig. Der Nebel erwies sich als äusserst zäh. Am Morgen zeigte das Thermometer -5 Grad an, tagsüber stieg es nur knapp über den Gefrierpunkt. Dass es oben warm und unten kalt ist, ist für die Meteorologen im Herbst und im Winter ein bekanntes Phänomen.

Da die kalte Luft schwerer ist, senkt sich diese ins Tal ab. Die warme Luft bleibt hingegen in der Höhe. «Wenn es windstill ist, so wie aktuell, gibt es keine Durchmischung», sagt Vögeli. Die kalte Luft kann die Feuchtigkeit weniger gut aufnehmen, wodurch in den tiefen Lagen Nebel entsteht. Dieser sorgt zusätzlich dafür, dass sich die Luft nicht aufwärmen kann.

Regen in der Silvesternacht

Für die Betreiber der Bergbahnen gibt es trotz der Frühlingstemperaturen gute Nachrichten. Schon am Dienstag gehen die Temperaturen deutlich zurück. Die Nullgradgrenze sinkt laut den Meteorologen auf 2000 Meter. Im Januar wird es dann auch mit dem Skifahren im T-Shirt vorbei sein. Vögeli: «Die Temperaturen dürften in einem für die Jahreszeit normalen Bereich liegen.»

Mit dem Jahreswechsel kommt laut den Meterologen auch der Wetterumschwung. Zu Silvester wird verbreitet Niederschlag erwartet. Oberhalb von 800 Metern wird dann der langersehnte Schnee fallen. Während sich die Bergregionen über die Flocken freuen dürften, wird es in tieferen Lagen eine nasse Neujahrsfeier. Vögeli empfiehlt: «Wer das Feuerwerk geniessen will, sollte einen Regenschutz mitnehmen.»

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