Zum Hauptinhalt springen

Bereits zehn Tote nach Brückeneinsturz in Indonesien

Beim Einsturz einer Brücke bei Samarinda sind mindestens zehn Menschen getötet und 39 verletzt worden. Das Bauwerk wurde erst vor zehn Jahren fertig gestellt. Noch immer werden Personen vermisst.

Noch immer werden Menschen in den Trümmern vermisst: Die Ruine der eingestürzten Brücke. (27. November 2011)
Noch immer werden Menschen in den Trümmern vermisst: Die Ruine der eingestürzten Brücke. (27. November 2011)
AFP
Ursache unbekannt: Untersuchungsbeamte begutachten die Ruine. (27. November 2011)
Ursache unbekannt: Untersuchungsbeamte begutachten die Ruine. (27. November 2011)
Keystone
Die Hängebrücke mit Stahlfachwerk wurde erst 2002 gebaut.
Die Hängebrücke mit Stahlfachwerk wurde erst 2002 gebaut.
Keystone
1 / 7

Nach einem Brückeneinsturz im indonesischen Teil der Insel Borneo ist die Zahl der Getöteten am Montag auf zehn gestiegen. «Wir haben fünf weitere Leichen gefunden», sagte Sutopo Purwo Nugroho vom Krisenzentrum am Montag. Es gebe 39 Verletzte, 33 Menschen würden nach dem Unglück noch vermisst.

Die Verletzten des Brückeneinsturzes seien in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht worden, sagte Polizeisprecher Oberst Antonius Wisnu Sutirta. Zum Zeitpunkt des Einsturzes sei die Brücke zwischen den Ortschaften Tenggarong und Samarinda in der Provinz Ost-Kalimantan stark befahren gewesen, zitierte der lokale Fernsehsender TVOne einen Augenzeugen. Die 700 Meter lange Brücke war der Golden Gate Bridge in San Francisco nachempfunden.

Mindestens ein Bus und ein Dutzend Motorräder seien in den Fluss Mahakam gestürzt. Mehrere Autos seien stark beschädigt worden. Überlebende seien in Panik an die Ufer geschwommen. «Alle haben geschrien», sagte der Augenzeuge Syaiful. Nach dem Einsturz der Brücke seien Rettungsmannschaften an den Unfallort geeilt, sagte Polizeisprecher Oberst Syafii Nafsikin. Die Ursache für den Einsturz der zehn Jahre alten Brücke war zunächst nicht bekannt. Präsident Susilo Bambang Yudhoyono kündigte eine umfassende Untersuchung des Unglücks an.

dapd/kpn, jak

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch