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Basel hat jetzt eine «Costa Concordia»

Die Bergung des Schiffswracks Merlin im Rhein gestaltet sich schwieriger als angenommen. Die Verhältnisse haben sich seit der Havarie stark verändert.

«Just Married»: Ein Unbekannter hat die havarierte «Merlin» im Hafen leicht zweckentfremdet und mit einem Slogan versehen.
«Just Married»: Ein Unbekannter hat die havarierte «Merlin» im Hafen leicht zweckentfremdet und mit einem Slogan versehen.
Jonas Hoskyn
Das gekenterte Frachtschiff war von einem Schlepper abtransportiert...
Das gekenterte Frachtschiff war von einem Schlepper abtransportiert...
Keystone
Die «Olympia» wird ganz genau unter die Lupe genommen.
Die «Olympia» wird ganz genau unter die Lupe genommen.
Keystone
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Vor knapp vier Wochen kenterte das Kranschiff Merlin unterhalb der Dreirosenbrücke. Seither liegt der 52 Meter lange Kahn kieloben im Kleinhüninger Rheinhafen. Noch immer ist unklar, wann das Schiff geborgen werden kann. Anfangs waren die Schweizerischen Rheinhäfen von einer raschen Bergung ausgegangen, einen genauen Zeitplan gibt es aber noch immer nicht. Der Entscheid über das genaue Vorgehen ist für nächste Woche geplant. Zum Vergleich: Das Tankschiff Waldhof, das 2011 mit Schwefelsäure beladen unweit der Loreley in Deutschland gekentert war, konnte nach einem Monat geborgen werden. Der letzte Basler Havarist, wie man im Schifffahrerjargon sagt, die «Corona», lag 17 Tage bei der Mittleren Brücke.

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