Zum Hauptinhalt springen

Autofahrer wollte Tram spielen

Ein 68-jähriger Schweizer geriet in Arlesheim mit dem Auto auf das Geleis einer Tramlinie. Statt zu bremsen, fuhr er einfach auf den Schienen weiter.

Am 24. Dezember kam es in Arlesheim zu einem kuriosen Zwischenfall: Nach 15 Uhr erfuhr die Polizei davon, dass ein Auto auf dem Schotterbett der BLT-Tramlinie 10 steht.

Ein 68-jähriger in der Region wohnhafter Schweizer hatte beim Bahnhof Dornach ein Signal «Hindernis links umfahren» übersehen und war auf das Tramtrassee geraten, teilt die Kantonspolizei Basel-Landschaft mit.

Einfach weiter gefahren

Doch statt zu bremsen, fuhr der Mann einfach weiter. Gegenüber der Polizei gab er später an, er hätte weiter fahren wollen bis zur nächsten Strasse, welche die Tramlinie kreuzt, um dort von den Schienen zu kommen.

Doch soweit kam er nicht. Nach rund 300 Metern Fahrt auf dem Schotter sanken die Vorderräder ein und das Auto blieb stecken. Die Folge: Eine aufwändige Bergungsaktion Betriebsunterbruch der BLT-Linie während rund 75 Minuten.

Da der Gesundheitszustand des Autofahrers nicht klar war, wurde der Mann vorsorglich ins Spital eingeliefert. Es standen neben der Sanität Käch und der Polizei Basel-Landschaft auch die Feuerwehr Arlesheim sowie zwei Abschleppunternehmen im Einsatz.

PD/hws

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch