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Ausflugsboot kentert im Schwarzen Meer - 14 Tote

Bei einem Bootsunglück vor der ukrainischen Hafenstadt Odessa starben 14 Menschen. 22 Überlebende konnten geborgen werden.

Bei einem Schiffsunglück vor der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa sind nach Behördenangaben 14 Menschen ums Leben gekommen. Das Ausflugsboot «Iwolga» mit insgesamt 36 Menschen an Bord kenterte etwa einen Kilometer vor der Küste. Zuvor war von zwölf Toten berichtet worden.

Retter hätten mindesten 22 Überlebende aus dem Wasser geborgen, teilte die Verwaltung der Hafenstadt am Samstag örtlichen Medien zufolge mit. Nach einem Passagier wurde am Abend noch gesucht.

Auf Twitter kursiert ein Video, das die Bergung von Überlebenden des Bootsunglücks zeigt

Keine Rettungswesten an Bord

Als Grund für die Tragödie nannte Behördensprecher Wladimir Schmak einen Sturm. Das Schiff soll demnach keine Rettungswesten an Bord gehabt haben. Regierungschef Arseni Jazenjuk beauftragte eine Sonderkommission mit der Untersuchung des Unfalls. Zalreiche Überlebenden seien in ein Spital gebracht worden, hiess es.

Die «Iwolga» hatte am Mittag einen nahen Privathafen verlassen. Bei der Rückkehr kenterte das Schiff dann. Die Millionenstadt ist der wichtigste Hafen der Ex-Sowjetrepublik Ukraine.

(SDA)

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