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Asylbewerber stürzt bei Polizeieinsatz in den Tod

Im Graubünden hat ein 20-jähriger Afghane seine Mitbewohner im Ausreisezentrum Flüeli bedroht. Als die Polizei eintraf drohte er, sich umzubringen und stürzte letztendlich von einer Klippe.

Die Felswand bei Valzeina GR. (10. November 2017) Bild: Kantonspolizei Graubünden
Die Felswand bei Valzeina GR. (10. November 2017) Bild: Kantonspolizei Graubünden

Die Kantonspolizei Graubünden rückte am Donnerstag nach Valzeina aus, weil ein 20-jähriger Afghane seine Mitbewohner im Ausreisezentrum Flüeli offenbar mit einem Messer bedroht hatte. Als die Beamten eintrafen, war der Mann bereits im Freien. Wie die Kapo in einer Medienmitteilung erklärt, haben die Beamten ärztliche Unterstützung angefordert, nachdem der Mann drohte, sich umzubringen.

Um 21.45 Uhr dann der tödliche Vorfall: Gemäss der Polizei rutschte der Mann aus und stürzte eine rund 200 Meter hohe Felswand in den Trittwald hinunter. Die Rega ortete den Toten während eines Suchfluges in der Nacht und barg ihn am Freitagvormittag. Dabei habe sie ein Spezialist des SAC unterstützt.

Ein Vertreter der Staatsanwalt begab sich an den Unfallort. Es wurde ein Verfahren zur genauen Klärung des Unfalls eingeleitet.

SDA/mch

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