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Arizona steht unter Schock

Die Brände in Arizona breiten sich weiter aus. Rund 400 Brandbekämpfer versuchen das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Körper der getöteten Feuerwehrmänner werden in Phoenix gerichtsmedizinisch untersucht.

Das Buschfeuer ist teilweise unter Kontrolle: Ein ausgebranntes Auto steht vor den Trümmern eines Hauses. (3. Juli 2013)
Das Buschfeuer ist teilweise unter Kontrolle: Ein ausgebranntes Auto steht vor den Trümmern eines Hauses. (3. Juli 2013)
Reuters
Mitglieder der Hotshot-Feuerwehrleute trauern um ihre Kameraden. (1. Juli 2013)
Mitglieder der Hotshot-Feuerwehrleute trauern um ihre Kameraden. (1. Juli 2013)
Reuters
Im Death Valley wurden am Wochenende 52 Grad Celsius gemessen. Der 100 Jahre alte Temperaturrekord liegt bei 56 Grad Celsius. (30. Juni 2013)
Im Death Valley wurden am Wochenende 52 Grad Celsius gemessen. Der 100 Jahre alte Temperaturrekord liegt bei 56 Grad Celsius. (30. Juni 2013)
Keystone
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Die verheerenden Buschbrände im amerikanischen Bundesstaat Arizona, die 19 Feuermänner das Leben kosteten, wüten weiter. Die Flammen breiteten sich nach Informationen der Behörden auf eine Fläche von 34 Quadratkilometern aus.

Rund 400 Brandbekämpfer an vorderster Front konnten das von trockenem Gras und Unterholz gespeiste Feuer nicht eindämmen. Vor allem drehende Winde machten die Lage unberechenbar.

Körper der Feuerwehrleute werden untersucht

Der Kampf gegen das Inferno rund 130 Kilometer nordwestlich der Metropole Phoenix war am Sonntagabend von einem Drama überschattet worden, als die Feuerwehrleute von den Flammen eingekesselt wurden und starben.

Bei den Getöteten handelte es sich um ein Hotshot-Team, einen Elitetrupp der Feuerwehr, der als Erstes in einen Brand hineingeht und versucht, einen Schutzstreifen und einen Fluchtweg zu schaffen.

Die Körper der Feuerwehrleute wurden am Montag in einem Konvoi aus Leichenwagen nach Phoenix befördert, um von Gerichtsmedizinern untersucht zu werden. Die meisten Opfer seien zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen, berichtete die Onlineausgabe der Zeitung «Arizona Republic».

Bewohner geschockt

Die Einwohner in der ländlichen Region um die Ortschaft Yarnell sind geschockt über die schwerste Feuerwehrtragödie in den USA seit mehr als einem Jahrzehnt. Für den Abend war eine Trauerandacht geplant. US-Präsident Barack Obama hatte den Angehörigen von seiner Afrikareise aus sein Beileid ausgesprochen.

Behörden vermuten, dass ein Blitzschlag den fatalen Flächenbrand im Hügelland auslöste. Experten befürchteten, dass Temperaturen um die 40 Grad Celsius und starke Winde das Feuer erneut anfachen könnten.

Auch weitere drohende Blitzeinschläge bei möglichen Gewittern galten als Gefahr. Nach Medienberichten wurden 200 Häuser in der schwach besiedelten Region zerstört. Hunderte Einwohner mussten sich in Sicherheit bringen.

SDA/chk

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