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Anspannung in der Quarantäne: Gerangel auf Kreuzfahrtschiff

Passagiere der MSC Meraviglia sassen an Bord fest, weil zwei Personen Grippesymptome zeigten. Es kam zu einer unschönen Szene.

Weil die Gäste das Schiff nicht verlassen durften, kam es zu einem Handgemenge. Video: Blanca Haddad via Storyful

Einen Tag lang sassen über 4500 Passagiere im Hafen von Cozumel in Mexiko fest. Sie durften das Kreuzfahrtschiff MSC Meraviglia nicht verlassen, bis zwei Krankheitsfälle an Bord abgeklärt worden waren. Blanca Haddad war mit an Bord, sie empfand die Stimmung als «angespannt».

Zwei Passagiere verloren die Nerven und fingen an, sich mit dem Personal zu streiten, berichtet die Reisende. Im Speisesaal kam es zu einem Gerangel mit der Besatzung. Erst der Einsatz von Pfefferspray beendete die Auseinandersetzung. Den Auslöser für das Handgemenge kennt Haddad nicht. Sie hielt aber die Situation mit dem Handy fest.

Laut einem Sprecher der MSC Cruises GmbH waren zwei männliche Gäste offenbar stark alkoholisiert und verhielten sich gegenüber Musikern und Besatzungsmitgliedern aggressiv. Die Mehrheit der Gäste habe sich ruhig und kooperativ verhalten.

Passagiere erhalten Geld zurück

Rückblick: Am Dienstag durfte die MSC Meraviglia weder in Jamaika noch auf den Cayman-Inseln anlegen. Ein Besatzungsmitglied sowie eine Reisende hatten während der Kreuzfahrt Grippesymptome gezeigt. Mexiko gab grünes Licht, doch die Passagiere durften das Kreuzfahrtschiff nicht verlassen.

Am Freitagmorgen kam dann die gute Nachricht von den mexikanischen Gesundheitsbehörden: Bei den Verdachtsfällen handelte es sich um eine gewöhnliche Grippe. Alle 4580 Passagiere erhalten ihr Geld zurück, gab der Reiseveranstalter bekannt. Dies dürfte die Gemüter beruhigt haben. Am Sonntag fährt MSC Meraviglia zurück nach Miami, wo das Schiff vor rund einer Woche abgelegt hatte.

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