Zum Hauptinhalt springen

Amok-Alarm an Kölner Schule

Grosseinsatz bei einem Gymnasium in Köln: Polizisten haben mehrere Schüler evakuiert. Gesucht wird ein 20- bis 30-jähriger Mann.

Grosseinsatz: Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos SEK bereiten auf die Durchsuchung des Gymnasiums vor. (20. Oktober 2014)
Grosseinsatz: Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos SEK bereiten auf die Durchsuchung des Gymnasiums vor. (20. Oktober 2014)
AP Photo/Frank Augstein, Keystone
Durchsuchen das Schulhaus: Polizisten vor dem Gymnasium Kreuzgasse in Köln. (20. Oktober 2014)
Durchsuchen das Schulhaus: Polizisten vor dem Gymnasium Kreuzgasse in Köln. (20. Oktober 2014)
Henning Kaiser, AFP
Gesucht wird ein 20 bis 30-jähriger Mann, der einen Bart und eine schwarze Lederjacke trägt: Ein Polizist im Innern der Schule. (20. Oktober 2014)
Gesucht wird ein 20 bis 30-jähriger Mann, der einen Bart und eine schwarze Lederjacke trägt: Ein Polizist im Innern der Schule. (20. Oktober 2014)
Henning Kaiser, Keystone
1 / 4

Wegen angeblicher Amok-Gefahr ist in Köln ein Gymnasium evakuiert worden. Die Polizei löste einen Grosseinsatz aus, weil in der Schule eine «verdächtige Person» gesehen worden sein sollte, wie die Ordnungshüter mitteilten. Bei der Durchsuchung des Gymnasiums Kreuzgasse am Rand der Innenstadt wurde jedoch kein Verdächtiger angetroffen.

«Alle Schüler und Lehrer sind körperlich unversehrt», teilte die Polizei nach der mehrstündigen Durchsuchung am Nachmittag mit. Ein Kind erlitt demnach einen Schock und wurde wie einige weitere Schüler psychologisch betreut. Die Kripo nahm Ermittlungen auf, um die genauen Abläufe und Hintergründe des Zwischenfalls zu klären. Das Gymnasium Kreuzgasse zählt nach Angaben auf dessen Internetseite im laufenden Schuljahr knapp 950 Schüler.

Wie die Zeitung «Bild» berichtet, landete ein Polizeihubschrauber auf einer Wiese nahe der Schule. Ein Sechstklässler berichtet dem Blatt: «Wir hatten Unterricht auf der dritten Etage, da kam ein Polizist rein. Er sagte, wir sollten die Tür abschliessen, damit keiner reinkönne. Nach einer halben Stunde klopfte erneut ein Polizist an die Tür, und wir wurden alle aus dem Gebäude gebracht.»

Laut dem Bericht ist der verdächtige Mann zwischen 20 und 30 Jahre alt, trägt einen Bart und eine schwarze Lederjacke.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch