Alpinisten müssen in der Kälte nächtigen

Rettungskräfte haben Berggänger, die zu einer auf 3157 Metern liegenden Hütte im Wallis aufgebrochen sind, geborgen. Viele haben schwere Unterkühlungen erlitten.

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Eine grosse Rettungsaktion ist am Montagmorgen in der Region von Arolla VS gestartet worden. Die Rettungskräfte der Hütte «Cabane des Vignettes» mussten Alpinisten in Sicherheit bringen, die die Nacht auf Montag draussen verbracht hatten. Etliche von ihnen waren unterkühlt.

«Mehrere Personen haben die Nacht draussen auf dem Berg verbracht, nahe dieser Hütte», bestätigt Stève Léger, Sprecher der Kantonspolizei Wallis. «Sie wurden heute Morgen von den verschiedenen Teams, die an Ort und Stelle entsandt wurden gerettet und dann in verschiedene Krankenhäuser auch ausserhalb des Kantons transportiert. Einige von ihnen leiden an schweren Unterkühlungen.» Es handelt sich um Personen aus Frankreich, Deutschland und Italien.

Die Alpinisten konnten nicht zur auf 3157 Metern über Meer liegenden Hütte Vignettes zwischen der Pigne d’Arolla und dem Mont Collon gelangen. Wie die Kantonspolizei mitteilte, hat sie noch keine Erklärungen für das Ereignis und wusste auch die Zahl der Betroffenen nicht. Unklar war auch, ob die Gruppe von einem Guide geführt worden ist. Die Cabane des Vignettes befindet sich auf der Route Chamonix–Zermatt und ist im Frühling bei Skiwanderern sehr beliebt.

kaf/sda

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