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AC/DC-Drummer muss acht Monate zu Hause bleiben

Wegen Morddrohungen und Drogenbesitzes wird der Schlagzeuger Phil Rudd zu Hausarrest verurteilt.

Verurteilt: Phil Rudd kommt beim Gericht in Tauranga, Neuseeland, an. (9. Juli 2015)
Verurteilt: Phil Rudd kommt beim Gericht in Tauranga, Neuseeland, an. (9. Juli 2015)
Alan Gibson, Keystone

AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd muss wegen Morddrohungen gegen einen Ex-Mitarbeiter und Drogenbesitzes für acht Monate in Hausarrest. Das ordnete ein Richter am Donnerstag im neuseeländischen Tauranga an.

Ende April hatte Rudd vor Gericht zugegeben, einem Geschäftspartner telefonisch mehrere Belohnungen angeboten zu haben, damit er den geschassten Mitarbeiter «ausser Gefecht setzt». Dazu zählen laut Gerichtsakten «200'000 neuseeländische Dollar, ein Motorrad, eines seiner Autos oder ein Haus». Zudem hatte Rudd gestanden, sein Opfer angerufen und ihm direkt mit Mord gedroht zu haben.

Auslöser war den Gerichtsunterlagen zufolge der mässige Erfolg von Rudds Soloalbum «Head Job», woraufhin Rudd mehrere seiner Mitarbeiter feuerte, zu denen auch der Bedrohte gehörte. Über diesen sei Rudd «besonders verärgert» gewesen, hiess es.

Rudd räumte auch den Besitz der Drogen Methamphetamine und Marihuana ein. Allein für die Morddrohungen hatten ihm bis zu sieben Jahre Haft gedroht. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte Rudd zunächst auch, einen Killer angeheuert zu haben, liess diese Vorwürfe wegen des Mangels an Beweisen aber fallen.

SDA/chk

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