Teilnehmer von Schaeli-Expedition im Himalaja vermisst

In Indien ist während der Arwa-Spire-Expedition des Innerschweizers Roger Schaeli und seines Kletterpartners Simon Gietl am Mittwochnachmittag eine Person in eine Gletscherspalte gestürzt.

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Der Kameramann, der die Gruppe begleitete, fiel am Mittwochnachmittag in die Gletscherspalte. Der Verunfallte, ein 35-jähriger deutscher Staatsbürger, wird seitdem vermisst.

Der Unfall ereignete sich an einer tiefen, unübersichtlichen Stelle, zirka vier bis fünf Stunden Marschzeit vom Basecamp entfernt auf 5400 Metern Meereshöhe. Der Verschollene war mit einem Begleiter zum Camp unterwegs.

Als der Kameramann Daniel Ahnen von seinem Begleiter vermisst wurde, leitete dieser umgehend eine Suchaktion ein. Die Suche wurde um ein Uhr in der Nacht am Donnerstag (Ortszeit) jedoch abgebrochen.

Schweizer Bergungsspezialisten wurden beigezogen

Der Rettungsversuch wurde am frühen Donnerstagmorgen fortgesetzt. Mit dem Verunfallten konnte aber im Laufe des Vormittags weder Sicht-, noch Rufkontakt hergestellt werden.

Gleichzeitig wurde eine Flugrettungsaktion in die Wege geleitet, an der das indische Militär unter Einbeziehung der deutschen Botschaft in Delhi beteiligt ist. Des weiteren wurden Bergungsspezialisten der «Air Zermatt» einbezogen, die als führend im Himalaya-Gebiet gelten. (mt/Salewa)

Erstellt: 13.05.2011, 16:24 Uhr

Simon Gietl und Roger Schaeli (r.) 2010 in Grönland.

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