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91-jähriger Flugzeugmechaniker stellt Weltrekord auf

Nach 75 Jahren im gleichen Job denkt Azriel Blackman immer noch nicht ans Aufhören. Jetzt wurde gar eine Boeing nach ihm benannt.

Mit Leidenschaft dabei: Azriel Blackman an seinem Arbeitsplatz.
Mit Leidenschaft dabei: Azriel Blackman an seinem Arbeitsplatz.
American Airlines

Er ist der Chef der Flugzeugmechaniker bei American Airlines an einem New Yorker Flughafen, und er ist seit 75 Jahren in seinem Job tätig. Der 91-jährige Azriel Blackman ist nun offiziell zum dienstältesten Flugzeugmechaniker der Welt erklärt worden.

Wie seine Fluggesellschaft am Dienstag mitteilte, bescheinigte ein Vertreter des Guinness-Buchs der Rekorde Blackman, dass er 74 Jahre und 355 Tage bis zum 7. Juli als Flugzeugmechaniker gearbeitet und damit einen Weltrekord aufgestellt habe.

Dienstältester Flugzeugmechaniker: Azriel Blackman arbeitet seit 75 Jahren bei American Airlines. (Video: Tamedia/Twitter)

Zu Ehren ihres Mitarbeiters taufte American Airlines eine Boeing 777 nun auf Blackmans Namen und liess ihren Rumpf von ihm signieren. In einer Erklärung auf der Website von American Airlines versicherte Blackman, der im August 92 Jahre alt wird, dass er mitnichten ans Aufhören denke.

Arbeitsbeginn stets zwei Stunden früher

«Glauben Sie nicht für eine Sekunde, dass dies ein Kündigungsschreiben ist», schrieb er. Die Instandhaltung von Flugzeugen habe sich für ihn «nie wirklich wie ein Job angefühlt, weil es ein Handwerk ist, das ich liebe und auf das ich sehr stolz bin».

Wie gross seine Leidenschaft für den Beruf ist, zeigt sich auch daran, dass Blackman jeden Morgen gut zwei Stunden vor seinem eigentlichen Schichtbeginn um 5.00 Uhr im Hangar des John F. Kennedy-Flughafens erscheint. Als Blackman als 16-Jähriger seine Lehre begann, bekam er 50 Cent pro Stunde. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er an mehr als 50 Flugzeugtypen.

Heute ist Blackman der Chef der Flugzeugmechaniker seiner Airline auf dem New Yorker Grossflughafen und kümmert sich vornehmlich um die Koordinierung der Mitarbeiter. «Sie mögen das kaum glauben, aber ich sehe immer noch jeden Tag als neue Herausforderung», beschreibt er seine Einstellung zu seinem Beruf.

SDA/sep

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