Zum Hauptinhalt springen

24 Monate bedingt für Ex-Chef der Hells Angels

Im Hells-Angels-Prozess hat das Bundesstrafgericht in Bellinzona die Urteile verkündet. Die Strafen liegen deutlich unter den Anträgen der Bundesanwaltschaft, ein Verfahren wurde sogar eingestellt.

Der frühere Präsident der Hells Angels, Serge B., mit seinem Verteidiger Valentin Landmann. Für Serge B. beantragte die Anklage eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Ihm wurden verschiedene Delikte vorgeworfen.
Der frühere Präsident der Hells Angels, Serge B., mit seinem Verteidiger Valentin Landmann. Für Serge B. beantragte die Anklage eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Ihm wurden verschiedene Delikte vorgeworfen.
Keystone
Im Hells-Angels-Prozess in Bellinzona ging es um Drogendelikte, den Versuch von Erpressung und Entführung sowie Vorbereitungen zu einem Raub. Vor Gericht beteuerten sämtliche Angeklagten ihre Unschuld.
Im Hells-Angels-Prozess in Bellinzona ging es um Drogendelikte, den Versuch von Erpressung und Entführung sowie Vorbereitungen zu einem Raub. Vor Gericht beteuerten sämtliche Angeklagten ihre Unschuld.
Keystone
Im April 2004 stürmte ein Grossaufgebot der Polizei das damalige Hauptquartier der Hells Angels an der Zürcher Langstrasse. Vom Anfangsverdacht, die Hells Angels seien eine kriminelle Organisation, ist nichts übrig geblieben.
Im April 2004 stürmte ein Grossaufgebot der Polizei das damalige Hauptquartier der Hells Angels an der Zürcher Langstrasse. Vom Anfangsverdacht, die Hells Angels seien eine kriminelle Organisation, ist nichts übrig geblieben.
Keystone
1 / 5

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat den früheren Präsidenten der Zürcher Hells Angels, Serge B., zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 24 Monaten verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 54-jährige Angeklagte wegen Marihuana-Transporten und -Geschäften, versuchter Erpressung eines Bordellbesitzers sowie versuchter Freiheitsberaubung und Entführung. Gemäss der Bundesanwaltschaft soll die Entführung eines Mannes geplant gewesen sein, der etwas über den Diebstahl und Verbleib der Harley-Davidson eines Hells Angels gewusst haben soll. Der Mann erschien dann aber nicht am geplanten Treffen in Dällikon (ZH).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.