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22-jähriger Engländer stirbt beim Wandern

In den Schweizer Bergen sind heute und gestern mindestens drei Personen ums Leben gekommen. Die tödlichen Bergunfälle ereigneten sich in den Kantonen Graubünden, Bern und Wallis.

In dieser Region verunglückte der 22-jährige Engländer: Ein Wanderer unterwegs zur Mürrenfluh.
In dieser Region verunglückte der 22-jährige Engländer: Ein Wanderer unterwegs zur Mürrenfluh.
Fabian von Allmen

Am Bündner Piz Beverin rutschte heute Mittag ein 25-Jähriger aus dem Kanton Bern beim Abstieg mehrere hundert Meter in die Tiefe. Der Mann, der den 2998 Meter hohen Gipfel schon mehrmals bestiegen hatte, starb sofort, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Eine Rega-Ärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Die zwei Begleiter des Verunfallten wurden psychologisch betreut.

Oberhalb von Lauterbrunnen abgestürzt

Im Berner Oberland kam ein 22-jähriger Engländer beim Wandern ums Leben. Der junge Mann, der in der Region wohnhaft war, stürzte gestern Abend oberhalb von Lauterbrunnen ab. Nach einer nächtlichen Suchaktion konnte er nur noch tot geborgen werden, wie die Berner Polizei mitteilte.

Der junge Mann war mit einem Kollegen auf einer Bergwanderung in Richtung Mürrenfluh. Er brach die Wanderung ab und versprach, auf die Rückkehr seines Kollegen zu warten.

Als dieser zurückkehrte war der 22-Jährige nicht mehr am vereinbarten Platz. Der Überlebende kehrte nach Lauterbrunnen zurück und organisierte eine private Suchaktion. Kurz nach Mitternacht wurde die Suche durch Mitglieder der SAC-Rettungsstation Lauterbrunnen und durch einen Helikopter der Air Glacier übernommen.

Opfer wohnte in der Region

Die Einsatzkräfte konnten den Körper des Vermissten schliesslich in einem Graben des Spissbaches orten. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, gestaltete sich die Bergung im steilen und felsigen Gelände äusserst schwierig.

Mittels Longline-Rettung konnte der Leichnam gegen Dienstagmorgen geborgen werden. Beim Todesopfer handelt es sich um einen 22-jährigen Engländer, der in der Region wohnhaft war. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind im Gang.

19-jähriger Italiener stirbt in Zermatt

Im Sommerskigebiet von Zermatt starb gestern auch ein 19-jähriger Italiener. Der Snowboarder fiel ausserhalb der Piste 15 Meter tief in eine Gletscherspalte. Der Snowboarder hatte die Piste auf dem Plateau Rosa des Theodulgletschers verlassen, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.

pd/js

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