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1955 schwer verletzte Personen in sechs Monaten

Auf Schweizer Strassen starben in diesem Jahr im Schnitt jeden Monat etwa 27 Personen. Die jüngste Unfallstatistik zeigt: Die Zahl der tödlich verletzten Velofahrer ging markant zurück.

Kollision zwischen zwei Autos: Ein Verletzter in Amriswil, 1. September 2012.
Kollision zwischen zwei Autos: Ein Verletzter in Amriswil, 1. September 2012.
Keystone

Im ersten Halbjahr 2012 sind auf den Schweizer Strassen 166 Menschen ums Leben gekommen.Das sind drei mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Bundesamt für Strassen (Astra) erinnert daran, dass das schwere Carunglück im Tunnel von Siders VS mit 28 Toten in diese Periode fällt.

Die Statistik zeigt, dass sich die Zahl der tödlichen Unfälle mit Personenwagen gegenüber dem Vorjahr halbiert hat. Markant zurückgegangen ist auch die Zahl der tödlich verletzten Velofahrer, wie das Astra mitteilt. Auf der anderen Seite starben rund 20 Prozent mehr Motorradfahrer und Fussgänger. Die Zahl der tödlichen Unfälle auf Fussgängerstreifen nahm jedoch ab.

Niveau der 1940er-Jahre

Im ersten Halbjahr 2012 registrierte das Astra ausserdem 1955 schwer verletzte Personen, 179 weniger als 2011. Ohne die 24 Verletzten beim Carunfall im Wallis läge die Zahl auf dem Niveau der 1940er-Jahre, schreibt das Astra.

Die Statistik der Strassenverkehrsunfälle erfasst nur Unfälle auf öffentlichen Strassen oder Plätzen, in die mindestens ein Fahrzeug oder ein Fussgänger mit einem fahrzeugähnlichen Gerät verwickelt ist. Bei der Halbjahresstatistik handelt es sich um provisorische Ergebnisse.

SDA/bru

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