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18-Jähriger prallt in Baum – Beifahrer tot

In Hünenberg im Kanton Zug ist ein 18-jähriger Mann mit dem Auto frontal in einen Baum gerast und von der Fahrbahn geschleudert worden. Sein gleichaltriger Beifahrer ist dabei ums Leben gekommen.

Der Lenker konnte sich aus dem Auto befreien: Das komplett ausgebrannte Auto nach dem Unfall. (Bild: Kapo Zug)
Der Lenker konnte sich aus dem Auto befreien: Das komplett ausgebrannte Auto nach dem Unfall. (Bild: Kapo Zug)

Kurz nach 22:30 Uhr fuhren ein 18-jähriger Automobilist und sein gleichaltriger Beifahrer in Mühlau AG über die Reussbrücke in den Kanton Zug. Nachdem die beiden Schweizer knapp einen Kilometer auf der Mühlauerstrasse zurückgelegt hatten, verlor der Lenker - wahrscheinlich wegen überhöhter Geschwindigkeit - die Herrschaft über das Fahrzeug.

Der Subaru Impreza kam links von der Fahrbahn ab und schleuderte rund 200 Meter über das Wiesland. Das Auto kollidierte frontal mit einem Baum und wurde über beide Fahrspuren zurückgeschleudert, wo es mit dem Heck heftig in einen weiteren Baum prallte.

Der Lenker konnte sich selbstständig befreien. Ein zufällig vorbeifahrender 48-jähriger Automobilist bemerkte, wie das Auto zu brennen begann und zerrte zusammen mit dem 18-Jährigen den nicht mehr ansprechbaren Beifahrer aus dem Wrack. Dieser hatte sich beim Aufprall jedoch so schwere Verletzungen zugezogen, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch vor Ort verstarb.

Atemalkoholtest ergab 0,3 Promille

Das Fahrzeug währenddessen brannte vollständig aus. Die mit rund 40 Personen ausgerückte Feuerwehr Hünenberg brachte das Feuer unter Kontrolle und konnte es schliesslich löschen. Beim mutmasslichen Unfallverursacher wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Ein Atemalkoholtest zeigte rund 0,3 Promille an. Er selber wurde durch den Rettungsdienst Zug mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht.

Die Strasse zwischen Bützen (Gemeinde Hünenberg) und Mühlau AG war für rund viereinhalb Stunden gesperrt. Im Einsatz standen neben der Zuger Polizei die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, die Feuerwehr Hünenberg, der Rettungsdienst Zug, die Kantonspolizei Aargau sowie das Care-Team Zentralschweiz zur Betreuung der Unfallbeteiligten und Angehören.

(SDA)

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