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1400 Soldaten ziehen in den Kampf gegen die Flammen

Im Westen Kanadas wüten über 200 Brände, 13'000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Jetzt bekommen die Einsatzkräfte Unterstützung durch die Armee.

Verteidigungsministerium kündigt Hilfe an: Vancouver ist von Rauch überzogen. (5. Juli 2015)
Verteidigungsministerium kündigt Hilfe an: Vancouver ist von Rauch überzogen. (5. Juli 2015)
Franck Fife, AFP

Im Westen Kanadas haben Waldbrände Tausende Bewohner in die Flucht geschlagen. Am Montag wüteten mehr als 200 Feuer, die grauen Dunst über der Pazifikküste des Landes verursachten. In der Provinz British Columbia gaben die Behörden Warnungen zur Luftqualität heraus. Eine Hitzewelle, die Anfang Juni begonnen hatte, liess die Temperaturen auf Rekordwerte klettern.

Allein am Sonntag wurden nach Behördenangaben mehr als 20 Feuer entfacht. Ein 61 Jahre alter Holzarbeiter starb, als er beim Kampf gegen einen Waldbrand nahe der Stadt Sechelt nördlich von Vancouver half.

(Video: Youtube/Adrian Wagner)

Angesichts der immer heftiger wütenden Brände im Westen des Landes schickt Kanada nun Soldaten in den Kampf gegen die Flammen. Das Verteidigungsministerium kündigte am Montag an, dass 1400 Soldaten in die Provinz Saskatchewan verlegt würden.

Sie sollen dort die Einsatzkräfte unterstützen, die angesichts immer neuer Brände am Rande ihrer Kräfte sind. Ungewöhnlich wenig Regen und hohe Temperaturen haben im Westen Kanadas zu einer Vielzahl von Bränden geführt. Allein in diesem Jahr wurden bisher 565 Feuer gemeldet, das sind drei Mal mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein in Saskatchewan mussten 13'000 Menschen ihre Häuser verlassen, in der Nachbarprovinz Alberta rund 5000.

SDA/chk

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