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23 Tote bei Überflutungen in West Virginia

Erdrutsche, Überflutungen, Schlammlawinen und mehrere Tote: Der Gouverneur des US-Bundesstaates hat den Notstand ausgerufen.

Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia haben eine enorme Zerstörungen angerichtet. Mindestens 14 Menschen sind ums Leben gekommen. Ein Paar in der Kleinstadt White Sulphur Springs spendet sich Trost. (24. Juni 2016)
Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia haben eine enorme Zerstörungen angerichtet. Mindestens 14 Menschen sind ums Leben gekommen. Ein Paar in der Kleinstadt White Sulphur Springs spendet sich Trost. (24. Juni 2016)
Steve Helber, Keystone
Hunderte Häuser fielen dem Unwetter zum Opfer: Auch dieser  Hund an der Leine hat seine zuhause verloren.
Hunderte Häuser fielen dem Unwetter zum Opfer: Auch dieser Hund an der Leine hat seine zuhause verloren.
Steve Helber, Keystone
Verzweifelt versucht dieser Mann letzte Habseligkeiten zu retten.
Verzweifelt versucht dieser Mann letzte Habseligkeiten zu retten.
Steve Helber, Keystone
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Nach schweren Regenfällen im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen werde. Das Hochwasser habe enorme Zerstörungen angerichtet, sagte Gouverneur Ray Tomblin am Freitag bei einer Pressekonferenz. Oberste Priorität sei nach wie vor, Vermisste zu suchen und Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen.

Ein verheerendes Tief habe seit Donnerstag zu Erdrutschen, Überflutungen und Schlammlawinen geführt. Es sei womöglich die schlimmste Flut in dem Staat seit 100 Jahren. Unter den Toten waren auch zwei Jungen im Alter von vier und acht Jahren, die von den Fluten weggerissen wurden, wie die Polizei mitteilte. Sheriff Jan Cahill sagte, er rechne noch mit weiteren Toten. In seinem Bezirk Greenbrier County, in dem bislang 13 Menschen durch die Überschwemmungen ums Leben kamen, herrsche «völliges Chaos».

«Teile der Autobahn einfach verschwunden»

Das Hochwasser wurde von einem heftigen Sturm ausgelöst, der auf Teile West Virginias an die 23 Zentimeter Regen niedergehen liess. «Strassen zerstört, Brücken weg, Häuser niedergebrannt oder von ihren Fundamenten gespült», beschrieb Cahill die Lage in seinem Bezirk. «Mehrere Teile der Autobahn einfach verschwunden, Asphalt wie bei einer Banane heruntergeschält. Ich habe noch nie so etwas gesehen.»

Sogar ein brennendes Haus wurde Opfer der Fluten. (Quelle: Twitter/Cei Sismologia)

500 Menschen waren zeitweise in einem Einkaufszentrum eingeschlossen, als dort eine Brücke weggespült wurde. Viele mussten von ihren Hausdächern oder aus den oberen Stockwerken von Häusern gerettet werden, als das Wasser immer höher stieg. Zehntausende hatten keinen Strom mehr. Für 44 Bezirke in West Virginia galt der Notstand.

SDA/nag/chi

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