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14 Achttausender ohne Sauerstoffflasche

Gerlinde Kaltenbrunner hat nach sechs gescheiterten Versuchen den K2 bestiegen. Damit hat die Österreicherin als erste Frau alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwungen.

Zieht mit Reinhold Messner gleich: Gerlinde Kaltenbrunner, hier während einer ihrer Versuche am K2 2009.
Zieht mit Reinhold Messner gleich: Gerlinde Kaltenbrunner, hier während einer ihrer Versuche am K2 2009.
Keystone

Nach mehreren Anläufen hat die österreichische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner als erste Frau alle Achttausender-Gipfel der Erde ohne zusätzliche Sauerstoffversorgung erklommen. Kaltenbrunner habe am Dienstag den 8611 Meter hohen Gipfel des K2 im Himalaya erreicht, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Zu dem Gipfel war sie demnach mehr als zwei Monate lang mit dem Polen Darius Zaluski sowie den Kasachen Maxut Shumajew und Wassiliy Piwtsow unterwegs gewesen. Ihre drei Begleiter standen laut einer Mitteilung ebenfalls kurz davor, den K2-Gipfel zu erreichen. Kaltenbrunners Mann Ralf Dujmovits und ein weiteres Teammitglied hatten auf dem Weg aufgegeben und waren zurückgekehrt.

Sechsmal gescheitert

Der K2 an der pakistanisch-chinesischen Grenze ist der 14. und damit der letzte Achttausender der Welt, dessen Gipfel Kaltenbrunner erreichte. Der Südtiroler Reinhold Messner der erste Mensch der Welt, der alle 14 Achttausender ohne Sauerstoffmaske bezwungen hat.

Vor ihrem Erfolg am Dienstag war Kaltenbrunner dem Bericht zufolge sechsmal an dem zweithöchsten Berg der Welt gescheitert. Bei dieser Tour hatte die in Deutschland lebende Alpinistin erstmals die wenig bestiegene Nordseite von China aus ausprobiert. Die letzte Etappe zum Gipfel hatte sie laut APA in der Nacht zum Dienstag in einer Höhe von 8300 Metern angetreten.

Ihre Medienbetreuerin Kathrin Furtner sagte demnach, Kaltenbrunner und ihre drei Begleiter hätten sehr stark unter der nächtlichen Kälte gelitten. «Gerlinde sprach davon, dass sie sich den Umständen entsprechend gut fühlt», fügte Furtner hinzu.

AFP/kpn

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