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100'000 Haushalte in Frankreich ohne Strom

Wegen eines heftigen Sturms fiel im Westen Frankreichs grossflächig der Strom aus. Tief Ulla sorgte für Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Der Sturm soll in der Nacht ins Landesinnere ziehen: Eine Bar in Le Guilvine in Westfrankreich wird von Kerzen erleuchtet. (14. Februar 2014)
Der Sturm soll in der Nacht ins Landesinnere ziehen: Eine Bar in Le Guilvine in Westfrankreich wird von Kerzen erleuchtet. (14. Februar 2014)
AFP

Wegen eines heftigen Sturms ist am Freitagabend in 100'000 Haushalten im Westen Frankreichs der Strom ausgefallen. Am schlimmsten habe es Einwohner der Départements Finistère und Côtes d'Armor in der Bretagne getroffen, teilte der Netzbetreiber mit.

Sturmtief Ulla, das derzeit über die Bretagne hinwegfegt, wird nach Einschätzung des Wetterinstituts Météo France in der Nacht mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern weiter ins Landesinnere ziehen. An der Küste erreiche der Sturm sogar Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern.

Vor der Küste kam es zu riesigen Wellen, die einen tödlichen Unfall auf einem Kreuzfahrtschiff verursachten. Ein 80-jähriger Passagier sei gestürzt und gestorben, teilte die Atlantik-Seefahrtsbehörde mit. Auch eine Frau sei auf dem Schiff gestürzt. Sie wurde den Angaben zufolge mit einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.

«Die zwei Menschen stürzten zweifellos wegen der schwierigen Wetterbedingungen», sagte ein Sprecher des Seefahrtsamtes der Nachrichtenagentur AFP.

Wegen des Sturms Qumeira waren bereits in der vergangenen Woche zehntausende Haushalte im Nordwesten Frankreichs zeitweise ohne Strom. Dutzende Häuser und Geschäfte standen unter Wasser.

SDA/ldc/chk

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