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Muslimischer Studentenführer in der Schweiz tödlich verunglückt

Bashir Osman, Präsident von 115'000 muslimischen Studierenden in Grossbritannien, ist in der Verzasca ertrunken. Zuvor hatte er die Schönheit der Schweiz gepriesen.

Präsident von 115'000 Studierenden: Bashir Osman ist am Samstag verunglückt.
Präsident von 115'000 Studierenden: Bashir Osman ist am Samstag verunglückt.
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Ein Badeunfall in der Schweiz hat das Leben des 26-jährigen Bashir Osman beendet. Er war Präsident des grössten Verbandes muslimischer Studierenden in Grossbritannien (Fosis). Dies berichtet «The Guardian». Der 26-Jährige ist am Samstag beim Schwimmen in der Verzasca im Tessin ertrunken. Er schwamm rund 300 Meter von der bekannten Verzasca-Brücke entfernt im Fluss. Aus unbekannten Gründen riss ihn die Strömung mit, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte.

Fosis tief betroffen

Osman reiste zusammen mit Freunden durch die Schweiz und besuchte andere muslimische Jugendorganisationen in Europa. In einem seiner letzten Facebook-Beiträge schrieb er gemäss «The Guardian» vom Luganersee aus: «Ich war bisher noch nie an einem schöneren Ort als hier. Schweiz, ich habe keine Worte.»

Am Sonntagabend nahm der Verband Fosis, der rund 115'000 muslimische Studierende repräsentiert, offiziell Stellung zum tragischen Unfall seines verstorbenen Präsidenten. «Bashirs Führung, Mitgefühl und Engagement für seine Gemeinschaft und diejenigen, die weniger Glück hatten als er, waren inspirierende Eigenschaften, die seinen Tod zu einem schmerzenden Verlust für uns alle machen», heisst es in der Mitteilung.

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