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Streit um Robin Williams' Erbe beendet

Witwe Susan Schneider und die Kinder von Robin Williams trafen sich mehrmals vor Gericht, um über die Erbaufteilung zu streiten. Nun wurde eine Einigung erzielt.

Einigung: Die Witwe von Robin Williams, Susan Schneider, darf im Anwesen in San Francisco bleiben. (28. April 2012) Bild: AP Photo/Charles Sykes, File
Einigung: Die Witwe von Robin Williams, Susan Schneider, darf im Anwesen in San Francisco bleiben. (28. April 2012) Bild: AP Photo/Charles Sykes, File

Im Streit um das Erbe von Hollywoodstar Robin Williams haben seine Witwe Susan und seine drei Kinder eine Einigung erzielt. Das teilten die Anwälte beider Seiten am Freitag mit. Susan dürfe in dem Anwesen in der San Francisco Bay Area bleiben, das sie mit Williams bewohnt habe, sagte ihr Verteidiger Jim Wagstaffe. Bis zu ihrem Lebensende würden zudem ihre Lebenshaltungskosten bezahlt. Eine Uhr des Schauspielers, ein während ihrer Flitterwochen gekauftes Fahrrad und die Hochzeitsgeschenke sollen Susan ebenfalls zufallen.

Die aus früheren Ehen stammenden Kinder von Williams - Zachary, Zelda und Cody - zeigten sich nach Angaben ihrer Anwältin Meredith Bushnell erleichtert über den Deal. «Ich denke, sie sind sehr glücklich, das hinter sich zu haben», sagte Bushnell.

Schlichter musste eingreifen

Mit der Einigung, der der Richter jedoch noch zustimmen muss, endet ein bitterer, öffentlicher Familienstreit, der nach dem Selbstmord Williams' im Jahr 2014 entbrannte. Der Disput hatte sich unter anderem um Gegenstände in dem Haus in Tiburon gedreht, das der Star und Susan Williams bewohnten. Sie pochte darauf, dass die Sachen in dem Anwesen vom Erbe ausgeschlossen sein sollten, das Williams für seine Kinder vorgesehen hatte. Zudem beschwerte sich Susan darüber, dass einige persönliche Gegenstände ihres Mannes ohne ihre Erlaubnis entwendet worden seien.

Doch die Kinder konterten, nach dem Selbstmord ihres Vaters «alles noch schlimmer zu machen», indem sie einfach den Treuhandvertrag ändern wolle und ihnen Dinge entreissen wolle, die für sie gedacht seien. Mehrere Male erschienen die Konfliktparteien vor einem Gericht in San Francisco und einem Schlichter.

SDA/hae

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