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Raser brettert mit 320 km/h über die A 1

Der Raserrekord des Schweden, der mit 290 km/h über die Autobahn fuhr, ist Vergangenheit: Heute wurde bekannt, dass ein Schweizer im April noch 30 km/h schneller unterwegs war – und sich dabei filmte.

Ein 28-jähriger Schweizer ist im Kanton Waadt mit seinem 560 PS-starken Bentley Continental mit 325 Stundenkilometern über die Autobahn A1 gerast. Aufgrund eines Videofilms auf seinem Handy konnte der Mann überführt werden.

Der Vorfall ereignete sich am 21. April gegen 3.30 Uhr morgens auf der A1 beim Autobahnkreuz Vengeron in der Nähe von Coppet VD. Der Mann habe während der Fahrt mit seinem Handy das Armaturenbrett gefilmt, teilte die Waadtländer Kantonspolizei mit. Darauf könne man erkennen, dass der Tacho 325 km/h anzeige, was mehr als 90 Metern pro Sekunde entspreche.

Streitet alles ab

Der Beschuldigte, der Mitte September von der Polizei vernommen wurde, streitet die Tat ab. Laut Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel gibt der Mann an, nicht er selbst, sondern ein Freund habe am Steuer gesessen. Er habe lediglich das Armaturenbrett gefilmt.

Die polizeilichen Untersuchen ergaben jedoch, dass der Mann, dem der Bentley auch gehört, alleine unterwegs war. Beim 28-jährigen Raser handelt es sich um einen im Kanton Genf wohnhaften Schweizer. Er wurde wegen schweren Verstosses gegen das Strassenverkehrsgesetz und wegen Gefährdung des Lebens angezeigt. Zudem beschlagnahmte die Polizei seinen Führerausweis.

Rekordraser am Dienstag verurteilt

Letzten Dienstag wurde ein 38-jähriger Schwede verurteilt, der im August 2010 mit 290 km/h bei Düdingen FR über die A12 gefegt war. Ein Polizeirichter des Sensebezirks verurteilte ihn deswegen zu 300 Tagessätzen à 150 Franken, die Hälfte davon bedingt.

Erschwerend wirkte sich ein Videofilm aus, in dem der Schwede, dazu noch mit einem Kind im Wagen, bei einer weiteren Raserei gefilmt wurde. Die Existenz dieses Films war von der Zeitung «Le Matin Dimanche» enthüllt worden.

SDA/mrs

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