William über Harry: «Wir sind keine Einheit mehr»

Nach dem Erdbeben bei den britischen Royals hat die Queen für Montag ein Krisentreffen einberufen.

Reagiert auf Harry und Meghans Ankündigung: Die Queen hat einen Familienrat einberufen. (Archivbild) Bild: Matt Dunham/AP/Keystone

Reagiert auf Harry und Meghans Ankündigung: Die Queen hat einen Familienrat einberufen. (Archivbild) Bild: Matt Dunham/AP/Keystone

Nach der Aufsehen erregenden Ankündigung von Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan, sich aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückzuziehen, soll es am Montag ein Krisentreffen von Queen Elizabeth II. mit Harry geben.

An dem Treffen sollen auch ranghohe Royals wie Harrys Vater Prinz Charles und Bruder Prinz William teilnehmen, wie britische Medien berichteten.

Das Gespräch soll demnach auf dem königlichen Landsitz Sandringham stattfinden. Meghan soll dem Krisengespräch per Telefon aus Kanada zugeschaltet werden. Besprochen werden sollen die «nächsten Schritte» für einen Kompromiss, um die Krise im Keim zu ersticken.

In dem Gespräch soll es laut «Sunday Times» konkret darum gehen, wie viel Geld Harry und Meghan künftig bekommen werden, was mit ihren Titeln geschieht und welche Geschäfte sie ausüben dürfen.

William: «Ich bin traurig»

Auch wird Harry auf seinen älteren Bruder William treffen. Dieser zeigte sich laut einem Bericht der «Sunday Times» traurig über die jüngsten Entwicklungen. Er soll sich einem Freund anvertraut und gesagt haben: «Bislang konnte ich immer meinen Arm um seine Schulter legen. Das kann ich jetzt nicht mehr. Wir sind keine Einheit mehr.»

William sei frustriert, dass sein Bruder nicht mehr Teil des Teams sein wolle. «Ich bin traurig. Alles, was wir tun können, was ich tun kann, ist, sie zu unterstützen versuchen.» Er habe aber noch die Hoffnung, dass irgendwann einmal alle wieder im selben Boot sitzen werden.

Werden am Montag aufeinander treffen: William und Harry – im Bild mit Meghan und Kate (von links nach rechts) in der Westminster Abbey in London im November 2018. (Archivbild) Bild: Paul Grover/Reuters

Harry und Meghan hatten am Mittwoch überraschend angekündigt, sich aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückzuziehen und unabhängiger leben zu wollen. Sie kündigten an, ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen. Medienberichten zufolge hatte das Paar die Königin und Harrys Vater Thronfolger Charles vorab nicht in seine Entscheidung eingebunden.

Harry, Meghan und Sohn Archie hatten zum Jahresende sechs Wochen «private Familienzeit» in Kanada verbracht, Meghan kehrte inzwischen wieder dorthin zurück. Die Queen hatte bereits am Donnerstag auf eine «praktikable Lösung» gedrängt, welche die Forderung des Paares nach mehr Freiheit berücksichtige.

red/sda

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