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Madonna stoppt Auktion ihrer Unterhose

Mit einem Eilantrag ging der US-Popstar Madonna gegen die Versteigerung von 22 persönlichen Gegenständen vor. Sie befürchtete, dass auch ihre DNA versteigert werden könnte.

War geschockt, als sie von der Auktion erfahren hatte: Madonna. (Archivbild)
War geschockt, als sie von der Auktion erfahren hatte: Madonna. (Archivbild)
Kirsty Wigglesworth, Keystone
Ein Liebesbrief ihres verstorbenen Ex-Freundes Rapper Tupac Shakur an Madonna sollte ebenfalls versteigert werden. (4. September 1996)
Ein Liebesbrief ihres verstorbenen Ex-Freundes Rapper Tupac Shakur an Madonna sollte ebenfalls versteigert werden. (4. September 1996)
Todd Plitt, Keystone
Madonna eröffnete zusammen mit ihren adoptierten Kindern in Malawi ein Krankenhaus. (11. Juli 2017)
Madonna eröffnete zusammen mit ihren adoptierten Kindern in Malawi ein Krankenhaus. (11. Juli 2017)
Thoko Chikondi, Keystone
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Ein Gericht in New York hat eine bevorstehende Versteigerung persönlicher Gegenstände der US-Sängerin Madonna untersagt. Es ordnete am Dienstag nach einem Eilantrag des Popstars an, dass das Online-Auktionshaus «Gotta Have It! Collectibles» 22 Objekte der Sängerin von der Liste der für Mittwoch geplanten Versteigerung streichen muss.

Unter den Gegenständen waren unter anderem eine getragene Unterhose, ein Liebesbrief von Madonnas Ex-Freund, dem verstorbenen Rapper Tupac Shakur, und eine Haarbürste. Die 58-Jährige argumentierte in dem Eilantrag, geschockt gewesen zu sein, als sie von den Gegenständen in der geplanten Auktion erfahren habe. Dass sich Tupacs Brief nicht mehr in ihrem Besitz befände, habe sie nicht gewusst. Dass sie berühmt sei, schliesse nicht ihr Recht auf Privatsphäre aus, wurde Madonna in den Gerichtsunterlagen zitiert. Darunter fielen auch ihre höchst persönlichen Gegenstände.

Madonna verdächtigt ehemalige Freundin

Der Brief von Tupac sollte nach Angaben der Gerichtsunterlagen bei der Versteigerung rund 400'000 Dollar einbringen. Es sei abscheulich, dass mit den persönlichen Gegenständen auch ihre DNA versteigert werden könnte, so Madonna.

In den Gerichtsunterlagen verdächtigt die Sängerin eine ehemalige Freundin des Verkaufs. Die Kunstberaterin sei ein regelmässiger Übernachtungsgast in ihrem Anwesen gewesen, auch wenn Madonna nicht zuhause gewesen sei. Ein Sprecher der Frau und des Auktionshauses kündigte an, gegen die Entscheidung vor Gericht vorgehen zu wollen.

AP/chk

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