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Auftritt Epstein: Jeans, offenes Hemd, Slipper – ein Alphatier

Ein Abend in New York, Jeffrey Epstein hat geladen. Im Knast ein paar Meilen entfernt wird er sterben. Über einen Multimillionär, seinen Tod und die USA.

Gern gesehener Gast: Jeffrey Epstein, hier bei der Lancierung des Magazins «Radar» im Mai 2005 in New York. Foto: Getty Images
Gern gesehener Gast: Jeffrey Epstein, hier bei der Lancierung des Magazins «Radar» im Mai 2005 in New York. Foto: Getty Images

Gefängnisse sind nie gute Orte, aber das Metropolitan Correctional Center (MCC) in New York, in dem das Leben des Investors und wegen Mädchenhandels und Vergewaltigung verhafteten Jeffrey Ep­stein vor einer Woche endete, ist ein besonders mieser Ort. Sie nennen es das «Kakerlaken-Motel».

Im MCC hat Jeffrey Epstein, der ein Leben in Luxus führte, der Immobilien in New York und Palm Beach, Florida, und Paris besass, eine Ranch in New Mexiko und eine Karibikinsel, seine letzten Wochen verbracht, nachdem er am 6. Juli festgenommen worden war. In dieser finsteren Burg endete nach 66 Jahren ein Leben, das bürgerlich begonnen hatte, dann bis in die höchsten Sphären der amerikanischen Gesellschaft führte und schliesslich in Abgründe, die nun das ganze Land beschäftigen.

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