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Kurt Cobains Todesfotos bleiben unter Verschluss

Der Journalist Richard Lee fordert die Herausgabe der Bilder von Kurt Cobains Leichnam. Dadurch will er seine These bestätigen: Der Nirvana-Frontmann sei umgebracht worden.

Eines der wenigen publiken Bilder: Polizeiaufnahmen vom Todesort. (8. April 1994) Foto: Tom Reese/Seattle Times via AP
Eines der wenigen publiken Bilder: Polizeiaufnahmen vom Todesort. (8. April 1994) Foto: Tom Reese/Seattle Times via AP

Drastische Fotos vom Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain bleiben weiter unter Verschluss: Eine Richterin im US-Staat Washington schmetterte eine Klage des Journalisten Richard Lee ab, der die Herausgabe des Materials gefordert hatte, wie die Zeitung «Seattle Times» am Freitag berichtete. Die Ablehnung wurde demnach mit Verfahrensfehlern begründet.

Journalist Lee vertritt die These, dass Cobain ermordet worden sei. Allerdings liegen überwältigende Beweise vor, wonach sich der Star im April 1994 das Leben nahm. Im Jahr 2004 nahm die Polizei von Seattle vier noch unentwickelte Filme mit Bildern vom Tod Cobains unter die Lupe. Einige von ihnen wurden veröffentlicht, doch nicht die Fotos vom tödlichen Kopfschuss.

Klage nicht ausgeschlossen

Lees habe der Stadt Seattle nach seinem Antrag auf Einsicht der Todesbilder nicht genügend Zeit gegeben, um auf sein Anliegen zu reagieren, befand Richterin Theresa Doyle. Zudem habe er bei der Einreichung seiner Klage Fehler gemacht.

Doch der Journalist will nicht aufgeben. Er werde versuchen einen weiteren Antrag zu stellen und klagen, falls er erneut scheitern sollte, sagte Lee.

SDA/hae

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