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«Ich habe nicht provoziert»

Nachdem der Messerstecher von Interlaken seine Tat gestanden hat, äussert sich nun das Opfer zu dessen Aussagen. Er und sein Anwalt bezichtigen den Täter der Unwahrheit.

Unter psychischen Folgen leidet er nicht, aber am Hals ist die Narbe noch deutlich sichtbar: Karl Zingrich dreieinhalb Monate nach der Messerattacke.
Unter psychischen Folgen leidet er nicht, aber am Hals ist die Narbe noch deutlich sichtbar: Karl Zingrich dreieinhalb Monate nach der Messerattacke.
Bruno Petroni

«Es ist einiges nicht so, wie es jetzt plötzlich dargestellt wird», sagt Karl Zingrich. Der Wilderswiler war am 15. August nur knapp dem Tod entgangen, nachdem er auf der Terrasse des Restaurants Waldrand in Interlaken von einem 30-jährigen Kosovaren mit einem Messer am Hals und an der linken Hand schwer verletzt worden war. Vor drei Wochen hat der in Untersuchungshaft sitzende Mann seine Tat endlich gestanden. Dies, nachdem er zunächst alles abgestritten und sogar zu Protokoll gegeben hatte, ein ominöser Schwarzer habe die Tat begangen, sei anschliessend davon gerannt und habe dabei die Waffe am Tatort liegen lassen.

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