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«Ich bei dir oder du bei mir?»

Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist aus der gemeinsamen Wohnung mit Ehemann Lukas Hartmann ausgezogen. Der Schriftsteller nennt den Grund und zieht eine erste Bilanz.

Sind immer noch ein Paar: Lukas Hartmann (l.) und Simonetta Sommaruga bei der Verleihung des grossen Literaturpreises des Kantons Bern. (26. August 2010)
Sind immer noch ein Paar: Lukas Hartmann (l.) und Simonetta Sommaruga bei der Verleihung des grossen Literaturpreises des Kantons Bern. (26. August 2010)
Lukas Lehmann, Keystone
Bundesrätin Sommaruga muss viele Termine wahrnehmen und will am Abend oft ausspannen: Sommaruga (l.) und Hartmann treffen beim Gala-Dinner zu Ehren des französischen Präsidenten François Hollande im Bernerhof ein. (15. April 2015)
Bundesrätin Sommaruga muss viele Termine wahrnehmen und will am Abend oft ausspannen: Sommaruga (l.) und Hartmann treffen beim Gala-Dinner zu Ehren des französischen Präsidenten François Hollande im Bernerhof ein. (15. April 2015)
Thomas Hodel, Keystone
Schriftsteller Hartmann arbeitet hingegen meist ganz alleine und würde Abends gerne ein bisschen plaudern: Hartmann (r.) mit Sommaruga (Mitte) kurz nach deren Wahl zur Bundespräsidentin und Sohn Jonas Lehmann (Lukas Hartmann heisst mit bürgerlichem Namen Hans-Rudolf Lehmann) in Bern. (3. Dezember 2014)
Schriftsteller Hartmann arbeitet hingegen meist ganz alleine und würde Abends gerne ein bisschen plaudern: Hartmann (r.) mit Sommaruga (Mitte) kurz nach deren Wahl zur Bundespräsidentin und Sohn Jonas Lehmann (Lukas Hartmann heisst mit bürgerlichem Namen Hans-Rudolf Lehmann) in Bern. (3. Dezember 2014)
Peter Schneider, Keystone
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Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist aus dem Haus beim Gurten ausgezogen, in dem sie mit Ehemann Lukas Hartmann wohnte. Sie lebt nun in einer Wohnung im Zentrum Berns. Aber nur unter der Woche. Das neue Arrangement nährte im Juni Trennungsgerüchte, die die Pressestelle Sommarugas dementierte: «Sie sind immer noch ein Paar.»

Ehemann Hartmann gibt nun Details zum Auszug der Magistratin und dem Eheleben der Innenministerin bekannt. So hätten die Spitzenpolitikerin und der Schriftsteller einfach einen völlig unterschiedlichen Alltag: «Unter der Woche ist Simonetta ja so unendlich beschäftigt mit all den Terminen, Gesprächen und Entscheidungen. Und ich sitze hier meist sehr verinnerlicht am Schreibtisch. Wir haben gemerkt, dass das schlecht zusammengeht», erklärt Hartmann in der «Schweizer Illustrierten» (SI). Zuvor hatte sich Hartmann bereits im Gespräch mit Bluewin.ch ähnlich geäussert.

«Routine ist tödlich»

Die Bundesrätin sei früher oft abgekämpft nach Hause gekommen und habe abschalten wollen. Der Schriftsteller hingegen hatte den ganzen Tag allein gearbeitet. Ihm war es nach einem Gespräch. Deshalb hätten sie beschlossen, getrennt zu wohnen – aber nur unter der Woche. An den Wochenenden verabredeten sie sich jeweils. Dann heisse es: «Ich bei dir oder du bei mir?»

Mit dem neuen Regime wollten sie ihre Ehe neu beleben. «Wir versuchen, mit den zwei Wohnungen etwas Neues zu erfinden», sagt Hartmann. Das sei eine Herausforderung, denn die Routine sei nun weg. Allerdings sei Routine auch tödlich. Der Schriftsteller zieht nach den ersten Wochen in der SI eine positive Bilanz: «Die ersten Erfahrungen sind gut. Wir haben beide Geschmack gefunden an dieser Situation.»

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