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Embryonen klagen gegen Sofia Vergara

Im Namen von zwei eingefrorenen Embryonen wird im US-Staat Louisiana vom Fernsehstar Sofia Vergara das Recht auf Geburt eingefordert.

Hat eine ungewöhnliche Klage am Hals: Sofia Vergara. (Video: Tamedia/Reuters)

Fernsehstar Sofia Vergara ist Zielscheibe einer ungewöhnlichen Klage: Im US-Bundesstaat Louisiana wurde eine Klage im Namen zweier Embryonen eingereicht, in der das Recht der beiden auf Geburt eingefordert wird. Wie die «New York Post» am Donnerstag berichtete, werden die beiden ungeborenen Klägerinnen in den Akten als «Emma» und «Isabella» bezeichnet.

Halte laut Klage ihren ungeborenen Kindern das Erbe vor: Sofia Vergara an der Oscar-Verleihung. (Archivbild)
Halte laut Klage ihren ungeborenen Kindern das Erbe vor: Sofia Vergara an der Oscar-Verleihung. (Archivbild)
Dan Steinberg, Keystone
Die «Eltern» der Embryonen: Sofia Vergara und ihr Ex-Freund Nick Loeb. (Archivbild)
Die «Eltern» der Embryonen: Sofia Vergara und ihr Ex-Freund Nick Loeb. (Archivbild)
Nicholas Kamm, AFP
Ist Zielscheibe einer ungewöhnlichen Klage: Sofia Vergara. (Archivbild)
Ist Zielscheibe einer ungewöhnlichen Klage: Sofia Vergara. (Archivbild)
Victoria Will, Keystone
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In der offenbar von einer Stiftung im Namen der Embryonen eingereichten Klageschrift wird argumentiert, den Embryonen werde ihr Erbe vorenthalten, wenn sie nicht ausgetragen würden. In Louisiana werden auch Embryonen als Personen mit vollen Rechten angesehen.

Vater verlangte Sorgerecht der ungeborenen Kinder

Zuvor hatte sich Vergaras Ex-Freund Nick Loeb monatelang mit der Schauspielerin um die beiden im Reagenzglas gezeugten Embryonen gestritten. Er hatte das Sorgerecht für die befruchteten Eizellen gefordert und argumentiert, eine Frau könne ein Baby austragen, auch wenn der Vater dagegen sei. Im Gegenzug müsse auch ein Vater das Recht haben, seine ungeborenen Kinder austragen zu lassen, selbst wenn die Mutter dagegen sei.

Vor wenigen Tagen hatte Loeb angekündigt, er wolle die Klage gegen Vergara fallen lassen. Loeb und Vergara hatten vor der künstlichen Befruchtung 2013 eine Erklärung unterzeichnet, wonach über das weitere Schicksal der Embryonen nur im beiderseitigen Einvernehmen entschieden werden dürfe. Trotzdem reichte Loeb später Klage ein.

AFP/chk

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