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Bond-Premiere: Forsters Heimspiel in Emmenbrücke

Die Premiere von «Quantum of Solace» war ein Schaulaufen der Prominenz. Auch Regisseur Forster und Bösewicht Anatole Taubman waren da. Doch einer fehlte: Hauptdarsteller Daniel Craig.

Heimspiel für Marc Forster: Der in der Schweiz aufgewachsene Regisseur stellte seinen Bond dem Heimpublikum vor – gemeinsam mit Freundin Dana Kohler. Forster trägt ein Stück Schweiz in die Welt. Dementsprechend...
Heimspiel für Marc Forster: Der in der Schweiz aufgewachsene Regisseur stellte seinen Bond dem Heimpublikum vor – gemeinsam mit Freundin Dana Kohler. Forster trägt ein Stück Schweiz in die Welt. Dementsprechend...
Keystone
...prominent wurde er begrüsst. Ebenfalls ein Heimspiel war die Premiere...
...prominent wurde er begrüsst. Ebenfalls ein Heimspiel war die Premiere...
Keystone
...die Fans beruhigt und bewacht. Ein wenig dürften sie enttäuscht gewesen sein: Daniel Craig lag mit Bronchitis im Bett.
...die Fans beruhigt und bewacht. Ein wenig dürften sie enttäuscht gewesen sein: Daniel Craig lag mit Bronchitis im Bett.
Keystone
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Bis fast zum Schluss liessen die Organisatoren die anwesenden Fans hoffen, dass Daniel Craig doch noch auftauchen wird. Doch als Marc Forster und Anatole Taubman endlich auf dem roten Teppich eintraten, wurde es offiziell: Bond-Hauptdarsteller Daniel Craig liegt mit Bronchitis im Bett eines Luzerner Hotels.

Marc Forster: Schlechtes Gewissen

Die restliche Prominenz liess sich die Laune deswegen nicht verderben und sonnte sich auf dem roten Teppich. Fast alle Ex-Missen seit Mitte der 1990er-Jahre liessen sich blicken und drehten sich artig auf Anweisung der Fotografen. Mit ihren Roben brachten sie wenigsten einen kleinen Hauch des Hollywood-Flairs nach Emmenbrücke, den der nun ausgefallene Auftritt von Daniel Craig im Vornherein verheissen hatte.

Marc Forster bekundete zwar ein schlechtes Gewissen, dass Craig im Bett bleiben musste und fürchtete, die Fans zu enttäuschen. Aber auch er flachste gut gelaunt mit Melanie Winiger und anderen Schweizer Prominenten vor den Medien.

Joel Basman wäre gerne Bösewicht

Melanie Winiger bekundete übrigens, trotz Schauspiel-Unterricht an der Lee Strasberg in New York, dass sie niemals Bond-Girl werden wolle – wenn, dann aber ein Böses.

Auch Nachwuchs-Talent Joel Basman wäre gerne mal Bond-Bösewicht, im Gegensatz zu Winiger sieht er das aber als reelle Karriere-Option. Die meisten der anwesenden Sportler fühlten sich zu Bond mehr hingezogen als zu den Schurken. Schwinger König Jörg Abderhalden, obwohl er tatsächlich ein «Böser» ist, sah sogar einen deutlichen Zusammenhang zwischen James Bond und einem Schwinger: «Es sehen beide wahnsinnig gut aus.»

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