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Hinter jedem Türchen ein Schwerverbrecher

Ein Adventskalender der anderen Art: Europol macht sich die weihnächtliche Tradition zu Nutze.

Kriminelle statt Schokolade: Europol präsentiert Schwerverbrecher im Adventsvideo. (Video: TA/lko)

Romantische Musik, weihnachtliche Düfte und Adventskalender versüssen uns momentan im Privaten die vorweihnachtliche Stimmung. Aber auch Verkaufshäuser, Onlineshops und Medien benutzen Adventskalender, um auf sich aufmerksam zu machen. Sogar die europäische Polizeibehörde Europol bedient sich dieses Jahr dieser Stilform und präsentiert auf ihrer Website einen Adventskalender der besonderen Art (siehe Video oben). Darin versteckt sich keine Schokolade, sondern er enthält Steckbriefe der meistgesuchten Verbrecher in Europa.

Die Kriminellen, die unter anderem wegen Mord, Entführung, Terrorismus und Drogenhandel verurteilt sind, werden Tag für Tag in weihnachtlicher Manier in Videos präsentiert.

Erster Erfolg

Die ungewöhnliche Idee hat nun einen ersten Fahndungserfolg gezeitigt: In den Niederlanden nahm die Polizei einen Mann fest, der 2008 in Grossbritannien ein sechsjähriges Mädchen sexuell angegriffen haben soll, wie Europol am Donnerstag meldete.

Der Mann sei bereits am Dienstag in einem Restaurant in Amsterdam festgenommen worden, wo er als Koch arbeitete, hiess es weiter. Details waren zunächst nicht bekannt. Der Adventskalender von Europol hat für stetig steigende Besucherzahlen der Website gesorgt.

SDA/lko

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