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«Es ist das heftigste Beben, das wir je hatten»

Der Erdstoss von heute Morgen war auch in Rom deutlich zu spüren. Redaktion Tamedia-Korrespondent Oliver Meiler erlebte das Beben in der Hauptstadt.

Das Epizentrum des neuen Erdbebens in Mittelitalien lag in der Kleinstadt in Umbrien. Bild: Twitter / La Stampa
Das Epizentrum des neuen Erdbebens in Mittelitalien lag in der Kleinstadt in Umbrien. Bild: Twitter / La Stampa

Italien kommt nicht zur Ruhe: Nachdem bereits am Mittwochabend zwei schwere Erdstösse das Zentrum des Landes erschütterten, gab es am Sonntagmorgen ein weiteres schweres Beben in der gleichen Region. Italien-Korrespondent Oliver Meiler spürte das Beben auch in der Hauptstadt deutlich. Er befindet sich auf dem Weg ins betroffene Gebiet in Norcia und konnte schon erste Informationen geben.

Oliver Meiler, wie hast du das Beben erlebt?

Es war klar das stärkste Beben, das ich je erlebt habe hier in Rom. Die letzten Beben vom 24. August und 26. Oktober waren nicht vergleichbar mit dem von heute Morgen. Dieser Erdstoss war ruckartiger. Wir sind sofort aufgestanden und haben Radio und Fernseher eingeschalten.

Wie haben die Römer reagiert?

Das Beben war gegen 7.40 Uhr deutlich spürbar. Viele sind aus dem Schlaf gerissen worden. Ein paar Menschen sind aus Angst auf die Strasse gerannt. Mindestens eine Metrolinie ist stillgelegt worden und muss auf Schäden überprüft werden.

Wie ist die Situation jetzt?

Man muss wissen, dass viele Reporter und Fernsehstationen wegen den kürzlichen Beben in Mittelitalien noch vor Ort sind. Minuten nach den Erdstössen sind live Bilder aus der betroffenen Region eingetroffen. Man sieht verwüstete Dörfer, aber nur wenig Panik. Das beruhigt. Die Menschen vor Ort haben eine gewisse Routine.

Gibt es Hinweise auf Schäden?

Es ist schwierig zu sagen, welche Schäden neu sind und welche von den letzten Beben. Die Dörfer, die schon schlimm getroffen wurden, sind grösstenteils evakuiert. Möglicherweise sind darum noch keine grossen Opferzahlen bekannt.

Oliver Meiler, Korrespondent von Tagesanzeiger.ch/Newsnet, war im August im Katastrophengebiet in Amatrice und fotografierte die Ereignisse vor Ort.

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